[Myeongdong] Vom Instagram-Foto reingelegt? Ehrliche, direkte Bewertung nach 45 Minuten Warten auf den viralen 'Sul-la-ke-jang' (Wirklichkeit von Sauberkeit und Preis-Leistungs-Verhältnis)
Reri
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11 hours ago
Etwa 3 bis 5 Minuten zu Fuß von Ausgang 8 der Station Myeongdong (U-Bahn-Linie 4) entfernthabe ich das auf Ganjang-Gejang spezialisierte Restaurant „Sura Gejang / sura gejang“ besucht, das in den sozialen Medien gerade richtig gehypt wird!

Obwohl es schon recht spät war, gegen 21 Uhr an einem Wochentag, stand vor dem Restaurant eine lange Schlange voller Touristinnen und Touristen,und nach etwa 45 Minuten Wartezeitkonnte ich endlich hinein.
Diesmal gebe ich eine ehrliche Bewertung und teile, was mir wirklich gefallen hat, aber auch die „knallharten Negativpunkte“, die jeder, der hingehen möchte, vorher wissen sollte.
Zuerst die Pluspunkte, zum Beispiel mein erster Eindruck vom Restaurant und der Service.
Der Innenraum war sehr stylisch, sauber und hatte eine schöne Atmosphäre.
Bestellen per Touchscreen ist ebenfalls super.
Man konnte auf Japanisch umstellen, das war also ganz einfach!

Auf dem Tisch waren Dinge wie Feuchttücher und Becher ordentlich und genau in der nötigen Menge bereitgestellt, außerdem gab es sogar niedliche Papier-Schürzen.

Außerdem, obwohl es voll war, kam das Essen nach der Bestellungsehr schnell, auch das war ein Pluspunkt!

※Dieses Foto zeigtzwei Portionen.
Das Ganjang-Gejang selbst war gut gewürzt, und ich mochte es.
Die Art der Präsentation ist toll, es hat definitiv diesen „fotogenen“ Vibe.
Wahrscheinlich wird es deshalb so oft auf Social Media wie Instagram und TikTok gezeigt.
Aber nachdem ich tatsächlich dort war, war mein ehrliches Gefühl: „Fürs Anstehen lohnt es sich nicht.“
Ich möchte die Gründe so offen wie möglich teilen.

Erstens hat mich schon die Situation dort gestresst, wo man vor dem Eintritt ansteht.
Der Flur ist extrem schmal, und der Bereich am Eingang ist dauerhaft vollgestopft.
Es sah so aus, als hätten Gäste im Restaurant Schwierigkeiten, durch die Schlange zur Toilette zu kommen, und beim Rausgehen staute es sich am Ausgang, es wirkte eng und man kam nur schwer hinaus.
Die Schlange ging bis nach draußen in Richtung Aufzugbereich, und es war definitiv kein angenehmer Ort zum Warten.
Und was die Gesamtzufriedenheit angeht, sind leider die Negativpunkte am Ende stärker hängen geblieben.
Das erste Problem war die Qualität des Set-Menüs und das schlechte Preis-Leistungs-Verhältnis.
Hier muss man im Grunde ein Set-Menü bestellen,und der Mindestpreis liegt bei fast 50.000 Won pro Person (ca. 5.000 Yen),das wirkt ziemlich teuer.
Wenn man bedenkt, wie teuer das Set ist,ist die Reisportion klein. (Nachschlag kostet zusätzlich 2.000 Won.)
Außerdem war das Ganjang Saeu (Garnelen), das im Set dabei ist, überraschend bitter und überhaupt nicht lecker.
Und die Banchan (Beilagen) im Set wirkten wie die Qualität, die man in einer günstigen Izakaya in Japan bekommt,besonders der koreanische Seetang, der dünn war und einepapierartige Konsistenz hatte, das war wirklich enttäuschend.
Das zweite und schockierendste Problem war die „Hygiene“.
Das Restaurant wirkt auf den ersten Blick stilvoll, aber während des Essensschwirrten ständig drei Fliegendie ganze Zeit um uns herum.
Egal wie oft wir versucht haben, sie zu vertreiben, es hörte nicht auf, und am schlimmsten war, dasseine Fliege in das Bier geraten ist, das wir getrunken haben.
Außerdem tauchte sogar eineKakerlakein der Nähe unseres Tisches auf, und ich konnte mich nicht mehr darauf konzentrieren, den Geschmack des Ganjang-Gejang zu genießen.
Auchdie Hygiene der Toilette war ziemlich heftig.
Es war die Art Toilette, die man in Korea oft in älteren Gebäuden findet, wo man Papier nicht in die Toilette werfen darf, aberder Mülleimer mit benutztem Papier ist übergelaufen.
Das Personal wirkte viel zu beschäftigt, und es sah nicht so aus, als hätten sie Kapazitäten, um mit dem Putzen hinterherzukommen.
Weil die Präsentation des Essens toll ist und auf Social Media gut aussieht, wird es online gelobt, aber nachdem ich viel bezahlt und 45 Minuten in einem engen Flur gewartet habe, um dann so etwas zu erleben, fühlte ich mich ehrlich gesagt ein bisschen hinters Licht geführt.
Wenn ihr im gleichen Myeongdong-Gebiet ganz entspannt und mit gutem Gefühl wirklich leckeres Ganjang-Gejang essen möchtet, empfehle ich persönlich ganz klar stattdessen „Odari Jib“.
Wenn ihr denkt: „Auf meiner ersten Korea-Reise möchte ich sicher und unbesorgt leckeres Ganjang-Gejang essen!“, dann ist das meiner Meinung nach ein Ort, bei dem man etwas vorsichtig sein sollte.
Ich hoffe, das hilft allen, die in Myeongdong ein Ganjang-Gejang-Restaurant auswählen!



