logo
logo
logo
logo
logo
logo
logo
logo
logo
logo
logo
logo
logo
logo
logo
logo
logo
logo
logo
logo
logo

[Seoul Slow Travel] Alte Zeiten und moderne Ästhetik entdecken: Umfassender Guide zu Bukchons acht Ansichten, einzigartigen Hanok-Cafés und einem Spaziergang durch Insa-dong

user profile image
Ruth
20 days ago
Auf dieser Seoul-Reise habe ich ganz bewusst einen Gang runtergeschaltet und mir einen ganzen Tag für das geschichtsträchtige Bukchon Hanok Village, Samcheong-dong und das kunstsinnige Insadong freigehalten. Wenn du durch die sanft geschwungenen, mit Stein gepflasterten Gassen schlenderst, siehst du auf der einen Seite charmante, ziegelgedeckte Traufen aus der Joseon-Zeit, und auf der anderen Seite moderne, elegante Galerien und den Duft von Kaffee. In dem heutigen Beitrag helfe ich dir dabei, die „Bukchon Eight Views“ zu entdecken, und teile ein paar wunderschöne Cafés, die ich bisher für mich behalten habe!
Die „Bukchon Eight Views“ gehören zu Seouls bekanntesten traditionellen Sehenswürdigkeiten. Da im Bukchon-Gebiet weiterhin Menschen wohnen, lädst du dir am besten vor dem Besuch eine Karte herunter, und behältst die Höflichkeit des „leisen Reisens“ im Kopf, geh langsam und genieße diese acht klassischen Aussichtspunkte:
Bild im Texteditor
Blick 1: Panoramablick auf den Changdeokgung Palace, von einem höheren Punkt aus kannst du über die Steinmauern und das Grün von Changdeokgung blicken, mit einem erstaunlich weiten Ausblick.
Blick 2: Werkstattstraße Wonso-dong, dieses Viertel bewahrt viele traditionelle koreanische Kunsthandwerksateliers, voller handgemachter Wärme.
Blick 3: Bereich mit traditionellen Häusern in Gahoe-dong, geh in die Gassen hinein und du kannst eines der am besten erhaltenen Ensembles und Grundrisse traditioneller Hanok-Häuser bewundern.
Blick 4: 31-gil in Gahoe-dong (steiler Anstieg entlang der Steinmauer), geh bergauf an der Steinmauer entlang, aus leicht nach unten gerichtetem Winkel kannst du die reich gestaffelten Dachlinien der Ziegelhäuser einfangen.
Blick 5: Gasse in Gahoe-dong (Blick nach unten), das ist Bukchons beliebtester und repräsentativster Fotospot, stell dich auf die Schräge und schau hinunter, dann ziehen sich die ordentlichen Hanok-Dachtraufen bis zum N Seoul Tower in der Ferne.
Blick 6: Gasse in Gahoe-dong (Blick nach oben), dreh dich am Ende von View 5 um, mit blauem Himmel und modernen Hochhäusern als Kulisse wirkt das traditionelle Hanok noch eindrucksvoller, eine starke Mischung aus Alt und Neu.
Blick 7: 31beonji in Gahoe-dong, hier ist es vergleichsweise ruhig, perfekt, um die Topfpflanzen an den Türen und die fein geschnitzten Holzstürze zu betrachten.
Blick 8: Stein-Treppenweg in Samcheong-dong, ein Steintreppenpfad, der aus einer einzigen, massiven Felsfläche herausgearbeitet wurde, er führt bergab und verbindet sich mit den lebhaften Straßen von Samcheong-dong.
Bild im Texteditor
Nach dem Auf und Ab an Bukchons Hängen werden sich deine Beine bestimmt etwas müde anfühlen, dann ist der perfekte Moment, ein besonderes Café auszuwählen und den Nachmittag zu genießen:
1. LOW ROOF: Ein großes Café im Hanok-Fusion-Stil an der Bukchon-ro. Im Erdgeschoss gibt es eine Außenterrasse, und drinnen findest du große Fenster vom Boden bis zur Decke, von denen aus du traditionelle Hanok und den Wechsel der Jahreszeiten genießen kannst. Der Signature-Latte und das Gebäck sind hervorragend.
2. OSULLOC Tea House Filiale Bukchon: Wenn du Tee liebst, ist das ein Muss. Hier verbinden sich moderne Teekultur und ein traditionelles Hanok-Ambiente, mit feinen Single-Origin-Tees von Jeju und Matcha-Desserts. Die Atmosphäre ist ruhig und elegant, sofort wohltuend.
Weil die Menschenmengen einfach zu groß waren, bin ich spontan in ein beliebiges Café gegangen, und die Qualität war ebenfalls richtig gut!
Bild im Texteditor
Nachdem ich Bukchon verlassen hatte, bin ich weiter ins nahegelegene Insadong gelaufen. Es ist wie ein Freilichtmuseum, mit Antiquitätenläden, traditionellen Teehäusern, Hanji-Bastelläden und allen möglichen einzigartigen Schaufenstern mit Schildern auf Koreanisch (sogar Starbucks und ausländische Fast-Food-Ketten nutzen hier koreanische Beschilderung, das ist wirklich etwas Besonderes).
Bild im Texteditor
Ich empfehle besonders einen Besuch von Ssamziegil. Das ist ein wirklich einzigartiger Shopping-Komplex, statt typischer Treppen ist er mit einem sanft ansteigenden, spiralförmigen Laufweg gestaltet, sodass du gemütlich an handgemachten Design-Boutiquen, kreativen Souvenirs und besonderen Accessoires vorbeischlendern kannst. Wenn du müde wirst, geh in einen traditionellen Teeraum, bestell eine dampfende Tasse Omija-Tee oder einen traditionellen Kräutertee, dazu ein weiches, angenehm zähes Stück koreanischen Reiskuchens, und du hast den perfekten Abschluss für diesen Seoul-Kulturtag.
Bukchon und Insadong haben einige Anstiege und erfordern viel Laufen, zieh also unbedingt bequeme Sneaker an, in denen du gut gehen kannst! Und da Bukchon ein Wohnviertel ist, denk bitte daran, beim Fotografieren leise zu sein, nicht zu rufen und keine Privatwohnungen zu betreten.