Ewha Womans University Kurzzeit-Sprachprogramm Eindrücke ✨
hsuan______
4 hours ago
Diesmal habe ich an einem Koreanischkurs für Anfänger teilgenommen. Da ich bei null angefangen habe, startete der Kurs mit dem Lernen von Hangul. Während wir das Alphabet lernten, stellte die Lehrkraft auch viele nützliche Vokabeln vor, damit wir nach und nach ein Sprachgefühl entwickeln konnten. Danach ging es weiter mit Alltagsthemen, die ständig vorkommen, wie sich selbst vorstellen, die eigene Schule und Familie vorstellen, Datum, Uhrzeit und Zahlen.

➡️Von den Grundlagen an
Da wir im Anfängerlevel 1A waren, sprach die Lehrkraft im Unterricht bewusst langsamer und hörte sich unsere Aussprache nacheinander an. Es wurde sehr sorgfältig darauf geachtet, dass alle mithalten können, und wir wurden ermutigt, viel zu sprechen und zu üben. Im Unterricht waren Hörverstehen, Sprechen, Lesen und Schreiben ausgewogen. Es ging also nicht nur ums Sprechen, wir haben auch kurze Texte geschrieben. Am Anfang, weil wirklich alles neu war, hat es sich ehrlich gesagt etwas schwierig angefühlt. Aber durch tägliches Wiederholen zu Hause und weil die Lehrkraft uns im Unterricht immer wieder durch die Übungen geführt hat, konnte ich nach und nach aufholen. Obwohl der Kurs nur drei kurze Wochen dauerte, kann ich jetzt Hangul lesen, Straßenschilder und einfache Sätze entziffern, und ich bin sogar deutlich selbstbewusster beim Koreanischsprechen als vorher. Dadurch habe ich das Gefühl bekommen, dass ich mich schnell verbessern werde, solange ich weiterlerne.

➡️Der Kirschblütenweg, an dem ich auf dem Weg zur Schule vorbeikam
Neben dem Sprachunterricht hat die Schule auch koreanische Kulturerlebnisse organisiert, zum Beispiel Hanbok anziehen, Tee probieren, historische Einführungen anhören und eine Tasse herstellen. Es fühlte sich an wie ein Schulausflug, es hat richtig Spaß gemacht und mir wunderschöne Erinnerungen an dieses Programm hinterlassen. Auch der Bewerbungsprozess war schneller und bequemer, als ich erwartet hatte. Man trägt einfach grundlegende persönliche Daten ein und lädt einen Nachweis über den Bildungsabschluss hoch, damit ist die Bewerbung abgeschlossen, insgesamt spart das viel Zeit und ist unkompliziert.

➡️Erlebnis im Kulturkurs
Diesen Monat in Korea zu leben war noch erfüllender und spaßiger, als ich es mir vorgestellt hatte. Außerhalb des Unterrichts habe ich viele verschiedene Aktivitäten geplant, zum Beispiel Konzerte, Musicals und Baseballspiele. Ich habe außerdem alle möglichen koreanischen Gerichte probiert und viele Dinge gekauft, die mir gefallen, jeder Tag war wirklich glücklich. Anfangs hatte ich Sorge, dass mein Koreanisch nicht gut genug ist und der Alltag unbequem werden könnte, aber nachdem ich tatsächlich hier gelebt habe, habe ich gemerkt, dass auch Englisch und Chinesisch ziemlich häufig genutzt werden. Außerdem sind Übersetzungs-Apps sehr praktisch, man muss also keine allzu große Angst vor der alltäglichen Kommunikation haben. Die Schule liegt im Stadtzentrum und ist verkehrstechnisch sehr gut angebunden, das hat den Alltag und das Unterwegssein viel einfacher gemacht.

➡️Auf einem Konzert gewesen 🎵

➡️In einem Idol-Geburtstags-Café gewesen
Was die Unterkunft angeht, stellte die Schule in diesem Trimester kein Wohnheim zur Verfügung, daher habe ich mich entschieden, außerhalb des Campus zu mieten. Die Kosten waren etwas höher als im Wohnheim oder in einem Goshiwon, aber insgesamt war es komfortabel und praktisch, und ich konnte mir auch einen Ort mit Küche aussuchen. Wenn ich keine Lust hatte, auswärts zu essen, konnte ich auf dem Markt Zutaten wie Gemüse und Instantnudeln kaufen und zu Hause kochen, das war eine sehr besondere und lohnenswerte Wohnerfahrung.
Bei den Lebenshaltungskosten gehören zu den wichtigsten monatlichen Ausgaben Miete, Essen, Verkehrsmittel und Freizeit. Bei der Miete kann man, wenn man ein Goshiwon wählt, meist ein passendes Zimmer für etwa 15.000 TWD pro Monat finden. Da ich ein kleines Studio gewählt habe, waren die Kosten etwas höher, im Schnitt etwa 1.000 TWD pro Tag. Für Essen liegt der Durchschnitt bei etwa 1.000 TWD pro Tag, je nachdem, ob man auswärts isst, selbst kocht oder gemeinsam essen geht. Für den Transport kann man eine Verkehrskarte kaufen, die sehr praktisch ist und zudem einiges an Fahrtkosten sparen kann. Die Freizeitkosten variieren je nach persönlicher Planung, zum Beispiel Tickets für Aufführungen und Ausstellungen, Freizeitparks und verschiedene Aktivitäten. Diesen Monat habe ich etwa 15.000 TWD ausgegeben. Insgesamt gilt, wenn man sein Budget im Voraus plant, kann man in Korea eine gute Lebensqualität halten und gleichzeitig viele bereichernde Erfahrungen außerhalb des Unterrichts genießen.

➡️Mein kleines Studio-Apartment während ich außerhalb des Campus gewohnt habe

➡️Super leckeres Schweineschnitzel
Insgesamt finde ich, es ist eine richtig gute Idee, die freie Zeit bei einem Jobwechsel oder in einer Umbruchphase im Leben sinnvoll zu nutzen und sich etwas Zeit zu nehmen, um in Korea zu lernen und zu leben. Diese Erfahrung ging nicht nur ums Sprachenlernen, sie hat mir auch ermöglicht, koreanische Kultur, Lebensstil und den Rhythmus des Alltags in einer anderen Stadt wirklich zu erleben, das war ehrlich so spannend. Wenn du auch darüber nachdenkst, etwas in diese Richtung zu machen, würde ich dir wirklich empfehlen, es mutig auszuprobieren, denn diese Reise bringt dir viele neue Erfahrungen und hinterlässt viele wunderschöne Erinnerungen.


