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The Museum of Medicine SNUH

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Olga
22 days ago
Neben den bekannten großen Museen gibt es in Seoul viele kleine, einzigartige Museen. Eines dieser Museen ist das Museum of Medicine, Seoul National University Hospital.
Das Museum of Medicine befindet sich im Gebäude des ehemaligen Daehan Medical Center, dem ältesten modernen Krankenhaus in Korea. Es ist ein medizinisches Museum, das einen umfassenden Überblick über die Entwicklung der modernen Medizin in Korea, die Geschichte medizinischer Geräte und die Transformation von Seoul National University Hospital bietet. Durch Dauerausstellungen und Sonderausstellungen zeigt das Museum medizinische Artefakte und Dokumente zur Medizingeschichte.
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Schon beim Betreten versetzt Sie dieses historische Backsteingebäude in die Atmosphäre des 19. Jahrhunderts. Beim Durchschreiten der alten Korridore kann man sich leicht die lange und reiche Geschichte des Gebäudes vorstellen.
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Die erste Halle beschreibt die Entstehung der westlichen Medizin und medizinischer Institutionen in Korea. Sie enthält zahlreiche einzigartige Archivfotos und Dokumente.
Viel Aufmerksamkeit gilt dem Andenken an amerikanische Missionare, die am Ursprung der modernen Korea-Medizin standen und durch die Korea erstmals mit der westlichen Medizin vertraut wurde. Unter ihnen waren Robert S. Maclay und Horace N. Allen, amerikanische methodistische Missionare, die 1885 nach Korea kamen und die Gründung eines westlich orientierten Krankenhauses vorschlugen, Jejung Hospital.
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Eine wichtige Aufgabe war nicht nur, Menschen zu behandeln, sondern auch neue kompetente medizinische Fachkräfte auszubilden. 1899 wurde die Gyeongseong Medical School (now SNU College of Medicine), eine öffentliche Einrichtung, zur Ausbildung von Ärztinnen und Ärzten gegründet, und das Gwangje Hospital als neues staatliches Krankenhaus eröffnet.
Im Jahr 1907 gründete das Kaiserreich Korea das Daehan Hospital, indem die Gyeongseong Medical School und das angeschlossene Gwangje Hospital mit dem zum königlichen Haushalt gehörenden Korean Red Cross Hospital zusammengelegt wurden. Der zweite Teil der Ausstellung berichtet darüber.
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Besondere Aufmerksamkeit gilt dem Dekan der medizinischen Fakultät, dem angesehenen Arzt Ji Seok-young, bekannt dafür, die Pockenimpfung einzuführen. Ein einzigartiges antikes Impfgerät ist hier ebenfalls zu sehen.
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Die nächste Halle der Ausstellung stellt die weitere Geschichte der medizinischen Fakultät und des Krankenhauses während der Japanese occupation dar.
Aufgrund der Japanese occupation wurden Koreas Bemühungen, die Grundlagen der modernen Medizin eigenständig aufzubauen, vereitelt. Unmittelbar nach der Annexion wurde Daehan Hospital in Jung'ang Hospital umstrukturiert, und später in Government-General of Korea (GGK) Hospital. Ebenso wurde die mit Daehan Hospital verbundene Medizinische Schule in die Medical Training School des GGK Hospital umgewandelt, und 1916 zur Gyeongseong Medical College erhoben.
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Und der interessanteste Teil der Ausstellung sind die originalen medizinischen Instrumente, die damals verwendet wurden. Heute wirken viele davon erschreckend. Auch die damals beliebtesten Medikamente sind enthalten. Einige Hersteller produzieren diese Medikamente noch immer, nur in modernen Formen!
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Die nächste Ausstellungshalle zeigt die weitere Entwicklung der modernen Medizin in Korea. Leider bot der Koreakrieg einen starken Anstoß für diese Entwicklung. Es werden Aufnahmen des medizinischen Systems und ein amerikanisches persönliches Erste-Hilfe-Set gezeigt.
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Der nächste Teil der Ausstellung zeigt die Entwicklung der koreanischen Medizin nach dem Krieg und die Entstehung des modernen koreanischen Gesundheitssystems.
1946, ein Jahr nach der Befreiung Koreas von der japanischen Herrschaft, wurde SNU gegründet. Damals wurden die medizinische Fakultät der ehemaligen Gyeongseong Imperial University und das ehemalige Gyeongseong Medical College zusammengelegt, um das SNU College of Medicine zu gründen, und das mit der medizinischen Fakultät der ehemaligen Gyeongseong Imperial University verbundene Krankenhaus wurde zum Affiliated Hospital of the College of Medicine of SNU.
Die Teilnahme am Minnesota-Projekt von 1954 bis 1961 war von großer Bedeutung, da Korea dadurch medizinische Einrichtungen wiederherstellte und über die Ausbildung der Lehrkräfte in den Vereinigten Staaten moderne Medizin und medizinische Ausbildungsmethoden einführte.
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Eine tolle Idee für das Museum ist die Ärztesecke, in der originalgetreue Repliken aller medizinischen Instrumente des Museums ausgestellt sind. Du kannst dich als Arzt vorstellen und tolle Fotos machen.
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Die letzte Halle zeigt eine riesige Zeitleiste, die die Entwicklung und Etablierung des modernen koreanischen Gesundheitssystems darstellt.
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Es gibt auch eine kleine Sammlung von Brillen und Etuis zu sehen.
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Neben der Dauerausstellung veranstaltet das Museum regelmäßig Sonderausstellungen zur Geschichte der koreanischen Medizin. Derzeit gibt es eine bemerkenswerte Ausstellung mit dem Titel „Begegnung mit dem Medizinstudenten von vor einem Jahrhundert“.
Das ist einfach eine wundervolle Ausstellung, die Ihnen das Gefühl gibt, vor 100 Jahren Medizinstudent gewesen zu sein, und alles mit eigenen Augen zu sehen.
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Die Ausstellung zeigt zahlreiche Fotografien aus dem Leben der Studierenden, ebenso ihre persönlichen Dokumente, Notizen und Abschlussalben. Die Ausstellung zeigt zahlreiche Fotografien aus dem Leben der Studierenden, ebenso ihre persönlichen Dokumente, Notizen und Abschlussalben. Sehr interessant und spannend!
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Ein weiterer interessanter Punkt ist die Karte der koreanischen Halbinsel, die die Regionen Koreas zeigt, aus denen die Studierenden der medizinischen Fakultät stammten. Übrigens kamen sehr viele Studierende aus Nordkorea.
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Eine weitere kleine Sonderausstellung ist „Die Arzttasche“. Es ist sehr interessant zu sehen, wie sich der Inhalt einer Arzttasche im Laufe der Geschichte verändert hat.
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Insgesamt hat mir das Museum sehr gut gefallen. Ein schönes altes Gebäude aus dem Korea-Reich, eine fesselnde Ausstellung und neue, interessante Informationen über die Geschichte der modernen Medizin in Korea, all das macht es zu einer großartigen Option für Geschichtsliebhaber und alle, die etwas Neues lernen möchten. Ein großer Pluspunkt ist das Fehlen von Menschenmengen, sodass man sich ruhig in die Geschichte vertiefen kann.