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Korea in vollen Zügen: wie man in Seoul feiert und in Busan landet

Bogdan Voronin
9 days ago
Hey zusammen! Ich heiße Bohdan, bin 23 und komme gerade von einer Reise durch Korea zurück, die meinen Blick auf Asien verändert hat. Ich war nicht wegen Idolen oder Dramen unterwegs (auch wenn ich jetzt ein bisschen Fan bin), sondern wegen Adrenalin, unglaublichem Essen und einer großartigen Atmosphäre. So plant man eine Reise, damit sie nicht langweilig, sondern richtig altmodisch spaßig wird.
Tage 1–3: Seoul — wo sie niemals schlafen, hotteok essen und nach der besten Aussicht suchen
In Incheon gelandet — der Flughafen selbst ist wie eine Stadt der Zukunft. Erster Lifehack: sofort eine T-money-Karte besorgen und mit Geld aufladen. Ohne sie kommt man nirgends hin.
Seoul dreht sich nicht um Paläste (obwohl Gyeongbokgung ein paar kurze Auftritte für Instagram hatte, damit Mama glücklich ist). Seoul dreht sich um die Energie. Tagsüber bin ich nach Hongdae gegangen — ein Paradies für unsere Crew. Schmale Straßen, Street Art, Tattoostudios, Kneipen, die Indie-Rock spielen, und eine Million Orte mit tollem Kaffee. Einheimische junge Leute hängen hier ab, und es ist leicht, sich einer Gruppe anzuschließen. Abends, entweder in Hongdae oder in Itaewon — die Partys sind episch. Dachterrassenbars sind ein Muss. Der Blick auf die Stadt bei Nacht, die Cocktails und die Atmosphäre sind jeden Won wert.
Was ich gegessen habe: Street Food ist für uns alles. Tteokbokki (scharfe Reiskuchen) mit Käse, Hotteok (süße Pfannkuchen) mit Nüssen und geschmorte Hähnchenschenkel (kanjeong-chicken) — göttlich. Für ein ernsthaftes Essen — Samgyeopsal (den Schweinebauch grillt man am Tisch). Günstig, ehrlich und sehr gemütlich.
Insidertipp: Die beste Aussicht auf Seoul hat man nicht von einem Turm, sondern vom Namsan-Berg, wenn man den Pfad auf der Rückseite hinaufwandert. Es ist kostenlos, weniger Menschen und man fühlt sich wie ein Gewinner. Oder geht zum Seoul Sky im Lotte World Tower — es gibt einen Glasboden in der 118. Etage, Adrenalin garantiert.

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Tage 4–5: Busan — Surfen, Meeresfrüchte und das Flair einer Hafenstadt
Ich kaufte ein Ticket für den KTX (Hochgeschwindigkeitszug) und nach 2,5 Stunden war ich bereits in einer anderen Welt. Busan dreht sich ganz um Freiheit und das Meer. Als Erstes — zum Haeundae-Strand. Dort kann man ein Surfbrett mieten (ja, in Korea gibt es Surfen!) oder einfach am Sand entspannen. Abends an der Uferpromenade — Straßenmusiker und Foodtrucks.

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Aber der größte Nervenkitzel ist der Jagalchi Fish Market. Es ist eine Attraktion. Man wählt einen lebenden Krebs oder eine riesige Jakobsmuschel, und sie grillen ihn sofort für einen. Ich habe Sannakji (einen zappelnden Oktopus) probiert — die Empfindungen sind unbeschreiblich; man sollte es mindestens einmal im Leben ausprobieren.

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Für stimmungsvolle Fotos – das Kulturviertel Gamcheon (bunte Häuser am Hang). Noch bessere und weniger touristische Ausblicke eröffnen sich jedoch rund um Yeongu-do und vom Sky Park im Bereich Haeundae.
Tag 6: Soraksan — wenn Sie Natur und Action sehnen
Um nüchtern zu werden von Neon (im wörtlichen und im übertragenen Sinn) machte ich mich auf den Weg zu den Soraaksan-Bergen. Das war kein gemütlicher Spaziergang. Ich wählte eine schwierige Route zum Ulsong Peak — mit Ketten und steilen Anstiegen. Es war eine Herausforderung für mich selbst, und die Aussicht am Gipfel war es wert. Ein volltöniges Gefühl, etwas Episches erobert zu haben. Nach dem Abstieg hielt ich in einem einfachen Imbiss an der Straße und aß tondjimag-guksu (eine scharfe Nudelsuppe) — das beste Essen nach körperlicher Anstrengung.

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Was mir gefallen hat:
1. Parteien und Networking. Koreanische Jugendliche sind aufgeschlossen; viele sprechen gut Englisch. Es ist einfach, in einer Bar oder in einem Karaoke (noraebang) eine Gruppe zu finden.
2. Essen ist eine Religion. Es ist günstig, lecker und überall. Von Straßenständen bis zu 24-Stunden-Diners. Kimchi gibt es zu allem als Beilage, und es ist der Hammer.
3. Technologie bis zum Maximum. Überall kostenloses WLAN, alles über Apps: Essen bestellen, Taxis, Navigation. KakaoMap und Kakao T (wie Uber) — lade sie sofort herunter.
4. Sicher. Sie können sich um 3 Uhr morgens in einer unbekannten Nachbarschaft verlaufen, ohne sich Sorgen zu machen. Sie sollten natürlich Ihre Wertsachen schützen, aber die allgemeine Atmosphäre ist ruhig.
Was man nicht tun sollte: Den ganzen Tag in Myeongdong einkaufen gehen — das ist zu mainstream und überfüllt. Stattdessen Dongdaemun für Großhandelsfunde oder die Viertel Apgujeong und Cheongdam für coole Streetwear besuchen.
Kurz gesagt, Korea ist nicht nur ein Punkt auf der Karte. Es ist die Energie, die du mit jedem Stück Galbi, jedem Aufstieg auf einen Berg und jeder Party, die bis zum Morgen dauert, aufnimmst. Ein Land, in dem du du selbst sein und bei jedem Schritt etwas Neues entdecken kannst. 10/10, ich werde wieder hingehen.