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FlagFillIconNow In Korea
Christianer Tätowierer 'DOY' steht angesichts der Tätowierungsgesetzgebung in Korea vor rechtlichen Herausforderungen
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Creatrip Team
8 months ago
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In Südkorea befindet sich der Beruf des Tätowierens in einer einzigartigen rechtlichen Grauzone, in der er von den Verwaltungsbehörden als legitimes Geschäft anerkannt wird, aber von der Justiz als illegal gilt, sofern er nicht von medizinischem Fachpersonal ausgeübt wird. In letzter Zeit gibt es Bestrebungen zur Legalisierung des Tätowierens, da der Beruf des Tätowierers über 300.000 Arbeitskräfte umfasst und für etwa 30 % der Koreaner Teil des Alltags ist. 'Tattooist DOY', auch bekannt als Kim Do-yoon, steht an der Spitze dieser Bewegung. Er leitet die erste Tätowierer-Gewerkschaft und setzt sich für das Tattooing Act ein, das darauf abzielt, Verbraucher zu schützen und die berufliche Stabilität von Tätowierern zu sichern. Kim integriert seinen christlichen Glauben in seine Kunst, indem er sich weigert, Tattoos anzufertigen, die anstößig, hasserfüllt oder religionsfeindlich sind. Trotz Kritik von religiösen Gruppen ist Kim überzeugt, dass seine Arbeit vom Heiligen Geist inspiriert ist, und übt seinen Beruf weiterhin mit Überzeugung aus. Kims Gewerkschaft unterstützt außerdem Tätowierer, die aufgrund der aktuellen Gesetzeslage Erpressung und rechtlichen Herausforderungen ausgesetzt sind. Die Gewerkschaft war Vorreiter bei der Einführung von „Sterilisations“-Standards im Tätowierwesen und sorgt so für die höchsten Gesundheitsstandards weltweit. Darüber hinaus umfasst Kims Arbeit das Anfertigen von Tattoos für Opfer von Arbeitsunfällen und Brustkrebsüberlebende, denen er durch sein Können Hoffnung schenkt.
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