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Uma Rashids Soloshow in Seoul verwischt Geschichte und Fiktion, um Macht zu hinterfragenCreatrip Team
18 days ago
Die Einzelausstellung der Künstlerin Uma Rashid „The Age of Totalitarianism IV: Bread and Circus’s Slow-Motion Chaos“ ist bis zum 17. Oktober in der LEEahn Gallery in Changseong-dong, Seoul, zu sehen. Die in Chicago geborene und in Los Angeles lebende Künstlerin präsentiert das vierte Kapitel einer 20-jährigen Serie „alternativer Geschichten“ und verbindet Malerei, Installation und Textilarbeiten, um Macht- und Kontrollstrukturen zu untersuchen, die unter Tourismus, Sport, Freizeit, Marken und Unterhaltung liegen. Rashid erschafft fiktive Imperien, Nationen, Figuren und Ereignisse (etwa ihre hybride Nation „Frangland“) und verwebt sie mit realer Geschichte und Mythos. Ihre Arbeiten mischen eine an illuminierte Manuskripte erinnernde Farbigkeit, flächige Ebenen im Ukiyo-e-Stil und klare Konturen; mythische Figuren, historische Persönlichkeiten, Markenlogos und Pop-Ikonen prallen aufeinander und verwischen die Grenze zwischen Fakt und Fiktion. Zu den bemerkenswerten Werken zählen „Ishtar Gate“, eine Installation, die das antike babylonische Tor neu interpretiert und als Eingang in ihre imaginierte Welt dient, „The Battle of Long Beach“, das einen fiktiven spanisch-amerikanischen Konflikt inszeniert, in dem der maskierte Zorro, Michael Jackson und N.W.A. auftreten, sowie „The Evian Incident“, eine ruhig wirkende Resort-Szene, bevölkert von Skiern, Wölfen, Mammuts und Raumfahrzeugen, die subtil Zeichen von Konflikt einbettet und zugleich die Wassermarke Evian als Symbol von Konsumentenmacht behandelt. Rashid sagt, sie wolle komplexe Geschichten, einschließlich schmerzhafter afrikanischer Geschichten, durch Humor und Helligkeit zugänglicher machen und zugleich zur Reflexion darüber anregen, wie Freizeit und Konsum mit Gewalt und Kontrolle verflochten sind.
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