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Kleinere Uhren kehren zurück, während Geschlechterlabels in der Uhrmacherei verschwimmenCreatrip Team
19 days ago
Über Jahrzehnte hinweg teilten Uhrenmarken ihre Produkte in „Herren“-Modelle (große Sportuhren) und „Damen“-Modelle (kleine, mit Schmucksteinen besetzte Stücke) ein. Diese Formel verändert sich: Marken bieten inzwischen innerhalb ihrer Kollektionen viele Gehäusegrößen an und geben häufig Millimeterangaben statt eines Geschlechts an. Verbraucher wählen nach Passform am Handgelenk und Stil – nicht nach Geschlecht. Prominente wie Timothée Chalamet, Bad Bunny und Koreas G-Dragon tragen traditionell „Damen“-Modelle oder Ausführungen mit kleinen Gehäusen und spiegeln damit einen breiteren, geschlechtsneutralen Trend wider. Große Häuser – von Audemars Piguet und Cartier bis Bvlgari und A. Lange & Söhne – haben kleinere Varianten eingeführt (viele im Bereich Mitte 30 mm oder darunter) und damit Proportionen wiederbelebt, die in den 1940er- bis 1960er-Jahren üblich waren. Getrieben wird der Wandel von einem Vintage-Boom, dem Wunsch nach Komfort und der Bewegung der Mode hin zu geschlechtsneutralen Entscheidungen – wodurch Größe und Geschmack heute wichtiger sind als die Bezeichnung „Herren“ oder „Damen“. (Cartier, Piaget, Audemars Piguet werden erwähnt.)
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