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Koreanische Katermittel: Von Donguibogam-Abkochungen bis zur Hyojonggaeng-LieferungCreatrip Team
20 days ago
Korea hat eine lange Geschichte der Behandlung von Katern, die weit über die heutigen Instant-Getränke hinausgeht. In historischen Texten sind medizinische Rezepturen wie Samdu Haejeong-tang und Galhwa Haejeong-tang im 1613 erschienenen „Donguibogam“ überliefert, die Bohnen, Kudzu, Arzneiwurzeln und andere Kräuter nutzten, um Kopfschmerzen, Erbrechen und Durst nach starkem Alkoholkonsum zu lindern. Eine weitere interessante Tradition ist Hyojonggaeng (曉鍾羹) – wörtlich „Morgenglocken-Eintopf“ –, beschrieben in der Sammlung „Haedongjukji“ von 1925 als eine opulente Kater-Suppe aus Strunkteilen von Chinakohl, Sojasprossen, Pilzen, Rinderrippen, Seegurke und Abalone, die in traditioneller Sojabohnenpaste geschmort und über Nacht in eingewickelten Krügen warmgehalten wurde, um sie von Gwangju (heute Provinz Gyeonggi) an Beamte in Seoul zu liefern. Während Quellen davor warnen, dies als das „erste Lieferessen“ der Nation zu bezeichnen, zeigt der Bericht anschaulich den nächtlichen Ferntransport eines heißen Katergerichts und hebt soziale Unterschiede darin hervor, wer Zugang zu solch luxuriösen Heilmitteln hatte. Der Artikel betont, dass diese Aufzeichnungen historische Medizin- und Esskulturen widerspiegeln und keinen modernen klinischen Wirksamkeitsnachweis darstellen, und stellt fest, dass heutige Katerpraktiken von kräftigen Suppen bis zu verpackten Mitteln reichen – der Wunsch, die Beschwerden am Morgen danach zu lindern, aber unverändert geblieben ist.
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