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Koreas vollständige Kennzeichnungspflicht für GVO erhöht die Kosten und sorgt für Bedenken hinsichtlich einer MarktpolarisierungCreatrip Team
23 days ago
Südkoreas neue Regel zur vollständigen GMO-Kennzeichnung wird vorschreiben, dass Produkte wie Sojasauce, Zucker und Speiseöle die Verwendung von GMO-Zutaten offenlegen müssen – selbst dann, wenn in dem Endprodukt keine GMO-DNA mehr nachweisbar ist. Der Schritt soll die Verbraucherrechte ausweiten, könnte jedoch dazu führen, dass einige Hersteller auf teurere Non‑GMO-Rohstoffe umstellen, was Beschaffungs-, Lager- und Produktionskosten erhöht. Das könnte die Lebensmittelpreise in verarbeiteten Lebensmitteln und in Restaurants steigen lassen und kleinere inländische Produzenten unter Druck setzen, denen die Beschaffungsvorteile großer Abnehmer fehlen. Lücken bei Importtests könnten zudem lokale Unternehmen benachteiligen, sofern die Durchsetzung nicht für Importe harmonisiert wird. Das inländische Sojaangebot ist gering und teurer als Importware, sodass der Nutzen für koreanische Landwirte begrenzt sein könnte. Experten fordern klare Verbraucherinformationen, eine schrittweise Umsetzung und Unterstützung für kleine Unternehmen, um eine Verringerung der Produktauswahl und eine Polarisierung des Marktes zu verhindern. (Non‑GMO: Zutaten, die ohne genetische Veränderung hergestellt werden; K‑Food: koreanische Lebensmittelexporte)
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