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K-Tourismus richtet den Blick auf regionale Flughäfen, um Besucherströme über Seoul hinaus zu verteilenCreatrip Team
a month ago
Trotz rekordhoher Zahlen bei den einreisenden Besuchern kommen weiterhin 80 % der ausländischen Ankünfte über Flughäfen im Großraum Seoul ins Land. Japans Erfolg bei der Verteilung von Touristen auf kleinere Städte beruhte darauf, regionale Flughäfen mit neuen Routen, lokalen Tourismusprodukten und koordinierter Werbung zu internationalen „Tourismus-Hubs“ zu machen (JNTO). In Korea ist das Passagieraufkommen an Flughäfen außerhalb der Metropolregionen gewachsen – Gimhae, Jeju, Daegu, Cheongju, Yangyang –, doch die Nachfrage bleibt konzentriert: Incheon und Gimpo machen zusammen rund 79 % der Ankünfte aus. Die Regierung startete Foren und eine Taskforce der Korea Tourism Organization, um Routen auszubauen, regionale Attraktionen zu entwickeln und die Infrastruktur zu verbessern, doch es bestehen weiterhin Herausforderungen: eine ungleichmäßige Performance der Flughäfen, voneinander getrennte Politiken der Verkehrs- und Tourismusministerien sowie schwache lokale Verkehrsverbindungen von den Flughäfen zu den Reisezielen. Experten sagen, integrierte Planung – Anwerbung von Flugrouten, zielgerichtete Tourprodukte, Auslandsmarketing sowie ein stärkerer lokaler Verkehr und mehr Unterkünfte – müsse miteinander verknüpft werden, damit regionale Flughäfen zu echten Einreise-Gateways werden.
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