Now In Korea
Entwurf einer US-Regel erkennt Klettern in Nationalparks an und erlaubt das Verbleiben von BoltsCreatrip Team
a month ago
Die US-Bundesregierung veröffentlichte einen Entwurf für eine Regelung, die das Sportklettern als angemessene Nutzung öffentlichen Landes anerkennt – ein Schritt, den große Teile der amerikanischen Kletter-Community begrüßten. Der Entwurf folgt auf Vorschläge aus dem Jahr 2023 des National Park Service (NPS) und des U.S. Forest Service (USFS), die feste Sicherungsausrüstung (Bolts, Pitons, Anchor Slings) in Wildnisgebieten und bestimmten Parkarealen stark eingeschränkt hätten. Dies löste heftigen Widerstand aus, weil befürchtet wurde, dass neue Routen blockiert und die Wartung bestehender Routen behindert würde.
Der Kongress verabschiedete 2025 das PARC-Gesetz (Protecting America’s Rock Climbing), das die Anerkennung des Kletterns sowie nationale Standards für den Umgang mit fester Sicherung vorschreibt. Der neue Entwurf ist kletterfreundlicher: Vorhandene feste Ausrüstung kann in der Regel gewartet oder ersetzt werden, auch wenn die Installation neuer Bolts möglicherweise eine Prüfung unter Umwelt- sowie Kultur- und Denkmalschutzgesichtspunkten erfordert. Zudem ermöglicht er es einzelnen Parks und Forsten, standortspezifische Managementpläne zu erstellen.
Access Fund lobte den Entwurf als „insgesamt positiv“ und verwies auf den Schutz bestehender Routen sowie den Austausch von Bolts, warnte jedoch, dass einige Formulierungen weiterhin vage seien und zu uneinheitlichen lokalen Regeln führen könnten; die Organisation rief Kletternde dazu auf, bei öffentlichen Anhörungen Stellungnahmen einzureichen. Die Leitlinien würden für Bundesflächen gelten, die vom NPS, USFS, BLM sowie Fish & Wildlife verwaltet werden, und die Kletterverwaltung über Jahrzehnte in bedeutenden Gebieten wie Yosemite, Zion, Joshua Tree, Red Rock Canyon und der Wind-River-Kette prägen. (Quelle: Monthly San, August-Ausgabe)
Gefällt Ihnen diese Information?