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Korean Athleisure Shake-Up: Ehemals gehyptes MulaWear steht vor dem Aus nach UnternehmensrestrukturierungCreatrip Team
17 days ago
Das Insolvenzgericht Seoul hat kürzlich das Unternehmenssanierungsverfahren für Mula (Betreiber von MulaWear) beendet, eine Athleisure-Marke der ersten Generation in Korea, die einst einen Jahresumsatz von 30 Milliarden Won verzeichnete. Das Gericht erklärte, Mula habe nicht rechtzeitig einen Restrukturierungsplan eingereicht, und der Liquidationswert überwiege den Fortführungswert, womit die Chance auf eine Erholung faktisch beendet sei. Das Unternehmen hatte nach frühem Erfolg und Aufmerksamkeit von Investoren in den Jahren 2020–2023 Verluste von rund 33,5 Milliarden Won angehäuft.
Branchenbeobachter sagen, der heimische Athleisure-Markt – inzwischen etwa 1 Billion Won wert – habe eine „Filterung“ durchlaufen, da führende lokale Anbieter wie Andar und Jeximix dominieren und globale Namen (z. B. Lululemon, Alo) ihre Präsenz in Korea ausbauen. Marktführer meldeten zuletzt starke Umsätze (Andar ca. 298,7 Milliarden Won; Jeximix ca. 274,1 Milliarden Won), während globale Neueinsteiger schnell wachsen.
Als Reaktion darauf beschleunigen koreanische Marken die Expansion ins Ausland (Japan, Singapur, Australien, USA, Taiwan, China, Südostasien), um die Einnahmen zu diversifizieren und Wachstum zu sichern; einige Marken betrachten Exporte als künftige „Cash Cow“ und als Weg, die Leistungsfähigkeit von K-Fashion-Performance-Produkten im Ausland zu validieren. (O4O = Online-to-Offline-Strategie)
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