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FlagFillIconNow In Korea
Der renommierte Alte-Musik-Dirigent John Eliot Gardiner sieht sich mit einem neuen Vorwurf sexuellen Fehlverhaltens konfrontiert.
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Creatrip Team
22 days ago
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John Eliot Gardiner, ein 83-jähriger britischer Dirigent, der in der Welt der Alten Musik (Historically Informed Performance, HIP) gefeiert wird, wird untersucht, nachdem ihm eine weibliche Festivalmitarbeiterin in Leipzig nach einem Auftritt beim Bachfest unangemessenen körperlichen Kontakt vorgeworfen hat. Ein Video zeigt, wie Gardiner der Frau ein zusammengerolltes „Baum-Saatgut-Zertifikat (Baum-Zertifikate)“ in den Hemdkragen schiebt und ihren Kragenbereich berührt; sie reichte später eine Strafanzeige ein und erklärte, der Kontakt habe ihre sexuelle Selbstbestimmung verletzt. Gardiner sagt, die Begegnung sei inmitten der Verwirrung nach dem Konzert ein Missverständnis gewesen und habe keinerlei sexuelle Absicht gehabt. Der Fall folgt auf einen Vorfall hinter der Bühne in Frankreich im Jahr 2023, bei dem Gardiner den Bassbariton William Thomas geschlagen hatte, und er belebt breitere Debatten über Macht, Verantwortlichkeit und verfestigte Hierarchien in der europäischen Alte-Musik-Szene neu. Kritiker und Journalisten betonen, dass es dabei weniger um Absicht gehe als um eine Kultur, in der gefeierte künstlerische Autorität zu Grenzverletzungen führen könne. Festivalveranstalter stellen der Anzeigenerstatterin Unterstützung zur Verfügung und prüfen zukünftige Einladungen; deutsche Medien und Kulturverantwortliche fordern strengere Verhaltenskodizes und institutionelle Kontrollmechanismen. Die Episode gilt als Teil einer seit einem Jahrzehnt andauernden Bewegung in der klassischen Musik, verehrte Persönlichkeiten zur Rechenschaft zu ziehen und Strukturen infrage zu stellen, die Fehlverhalten schützen.
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