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Was geschah, nachdem ich der Nachricht von „Chanel“ im Kaufhaus zugestimmt hatte?Creatrip Team
22 days ago
Luxusmarken wie Chanel bitten Kundinnen und Kunden darum, der Verknüpfung ihrer Konten mit globalen, zentralisierten Datenbanken zuzustimmen, um länderübergreifend konsistente, personalisierte Services zu bieten. Historisch lag das Wissen über VIPs bei einzelnen Boutique-Mitarbeitenden, doch während Marken zu globalen Unternehmen mit Kundschaft wurden, die in verschiedenen Städten und Ländern einkauft, bauen die Firmen globale CRM- und „Clienteling“-Systeme auf, um Kundenprofile zu vereinheitlichen, Käufe sowie Services (Reparaturen, Umtausch) nachzuverfolgen und gezielte Einladungen sowie Produktempfehlungen anzubieten. Diese Verschiebung verlagert die Kontrolle von lokalen Verkaufskräften zur Marken-Zentrale, reduziert Risiken durch Personalfluktuation und macht Kundendaten in einem Umfeld langsamer wachsenden Marktes zu einem strategischen Asset. Marken nutzen zudem KI-gestützte Tools (z. B. Zegnas „Zegna X“), um personalisierte Ansprache über WhatsApp, E-Mail oder SMS zu ermöglichen und so Verkäufe sowie die Bindung von Vielausgebenden zu steigern. Die Veränderung zielt darauf ab, die ausgabestärksten Kundinnen und Kunden (VICs) zu halten, die einen großen Anteil am Luxusumsatz ausmachen.
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