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Pachinko: Koreanisches Essen als emotionaler Kern des Dramas
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Creatrip Team
25 days ago
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Die globale OTT-Serie „Pachinko“ zeichnet vier Generationen koreanischer (Joseon-)Familien von der japanischen Kolonialherrschaft in den 1910er Jahren bis 1989 nach. Essen – insbesondere traditionelle koreanische Gerichte (Hanjeongsik) – wurde als zentrales erzählerisches Mittel der Serie eingesetzt. Der Food Director der Serie stellte historisch genaue Mahlzeiten nach und schulte die Schauspieler darin, sie vor der Kamera zuzubereiten und zu essen. Zu den Schlüsselszenen gehören eine tränenreiche Mahlzeit mit weißem Reis (Ssalbap), die Sunjas Mutter zubereitet, bevor sie nach Japan aufbricht, die üppige gemeinsame Tafel der Fischer mit frisch gegrilltem Fisch und einer begehrten Abalone sowie Sunja, die in Osaka Kimchi (eine fermentierte Beilage aus Kohl) als Akt des Überlebens und der Identität verkauft. Die Produktion legte Wert auf visuelle Details wie die Textur von Kimchi und die Reiszubereitung, um Erinnerung, Widerstandskraft und kulturelle Kontinuität zu vermitteln – und vertrat die Auffassung, dass Essen Geschichte und Emotionen über Worte hinaus bewahren kann.
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