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Poet Lee Young-chun über Einsamkeit, Mutterschaft und die Wurzeln seines Werks
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Creatrip Team
25 days ago
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Die Chuncheon Cultural Foundation hat die zweite Staffel ihrer Kunst- und Geisteswissenschaften-Akademie „People Who Build Art“ gestartet; als erster Referent sprach am 30. Juni im Chuncheon Dreaming Arts Center der Dichter Lee Young-chun. Lee, der seit 1976 als Dichter tätig ist, sprach offen über die Einsamkeit, Verzweiflung und Minderwertigkeitsgefühle, die ihn zum Schreiben brachten, und erinnerte an die schwierige Kindheit in Bongpyeong (Bongpyeong-myeon) sowie an heimliche Fahrten zum Lernen nach Wonju. Er sagte, Lyrik sei gelebte Erfahrung, und emotionale Erschütterungen würden oft zu kraftvollem Material. Lee sprach über Werke, die von gesellschaftlichem Schmerz inspiriert sind – darunter „Sad Lunchbox“ über einen Schüler aus einem zerrütteten Elternhaus und „Black Eyes, Black Tears“ über einen Jungen, den Schulden in den Suizid treiben – sowie über sein Gedicht, das der Opfer des Schilfinsel-Unfalls am Uiamho (Uiam Lake) gedenkt. Er betonte, dass viele seiner Gedichte in seiner Mutter als ihrer geistigen Wurzel zurückreichen, und nannte Stücke wie „The Lonely Moon“ (über ein zerbrochenes Gochujang-Gefäß) und „Mother’s River, Her Tears“. Auf Fragen zu kreativen Tiefs antwortete Lee, man solle lieber intensiv lesen, statt das Schreiben zu erzwingen, und rief zu beharrlichem Experimentieren sowie zu Leidenschaft für Literatur auf. Der Vortrag hob die Rolle der Lyrik hervor, Schmerz eine Stimme zu geben und persönliche Ursprünge zu würdigen.
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