logo
logo
logo
logo
logo
logo
logo
logo
logo
logo
logo
logo
logo
logo
logo
logo
logo
logo
logo
logo
logo
FlagFillIconNow In Korea
„Was ist Kunst?“ — Koreanische Konzeptkunst stellt die Frage
user profile image
Creatrip Team
a month ago
news feed thumbnail
Das National Museum of Modern and Contemporary Art (MMCA) in Seoul zeigt bis zum 11. Oktober die Ausstellung „This Is (Not) Conceptual Art“ und präsentiert 140 Werke von 28 koreanischen Künstlern, die nachzeichnen, wie Konzeptkunst in Korea die Betrachtenden dazu auffordert, nachzudenken, statt lediglich zu schauen. Die Ausstellung führt ihre Wurzeln auf Marcel Duchamps „Fountain“ (1917) zurück (ein Readymade-Urinal, das Definitionen von Kunst infrage stellte) und konzentriert sich auf sprach- und philosophiegeleitete Praktiken – insbesondere auf experimentelle Gruppen der 1970er Jahre wie ST (Space and Time). Die Werke sind in vier Sektionen gegliedert – „Language, Logic, Action“, „Objects and Language“, „Maps and Measurement“ und „Sign Modulators“ – und umfassen Performance-Dokumentationen, Video, Fotografie, Objekte und Archive. Zu den Höhepunkten zählen Lee Kun-yongs Performance-Fotos von 1975, die Ort und Grenze hinterfragen, Kim Hong-seoks Neuinterpretation von Joseph Kosuths Stuhl-Arbeit, in der „friend“ eingesetzt wird, sowie Kwak Duk-joons Video von vier Uhren, die unterschiedliche Zeiten anzeigen, um Vorstellungen objektiver Systeme zu hinterfragen. Die Schau bietet zudem ein Programm mit von Künstlern geleiteten Sessions sowie ein internationales Symposium zur Konzeptkunst in Korea und Asien. Die Kuratoren wollen die koreanische Konzeptkunst als eine zentrale Traditionslinie in der modernen koreanischen Kunstgeschichte neu positionieren und die Betrachtenden dazu anregen, die Frage neu zu stellen: Was, glauben Sie, ist Kunst? (ST-Gruppe: ein koreanisches experimentelles Kunstkollektiv der 1970er Jahre)
Gefällt Ihnen diese Information?

LoadingIcon