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dichte Muster tanzen über die Leinwand: Robert Combas und Figuration LibreCreatrip Team
a month ago
Robert Combas, ein führender Vertreter der französischen Figuration-Libre-Bewegung der 1980er Jahre, lehnte formale, elitäre Kunst zugunsten roher Energie und zugänglicher Bildsprache ab. Mit instinktiver Pinselführung, kräftigen schwarzen Konturen und leuchtenden Primärfarben verzichtet Combas auf klassische Perspektive und Schattierung, um Elemente zu energiegeladenen, rhythmusreichen Kompositionen zu verschmelzen. Seine Leinwände sind voll repetitiver Muster, die visuelle Musikalität erzeugen – er verglich seine Gemälde sogar mit „malerischer Rockmusik“.
Combas gibt seinen Werken zudem lange, erzählungsartige Titel statt neutraler oder feierlich-ernster Bezeichnungen; ein Gemälde aus dem Jahr 2008 mit dem Titel „Les musiciens en triplette. Y'a un geometrique batteur triangulaire a coup de trique. Y'a le tronc peteur a bouche sur front et le noir menteur guitariste et accessoirement pied de cymbale.“ liest sich wie ein kurzes Prosagedicht, das die Szene und den Humor des Künstlers erweitert. Diese ausgedehnten Titel (und ihre rhythmische Lektüre) wirken als literarische Ebene, die traditionelle Museumskonventionen aufbricht und Betrachterinnen und Betrachter in die Figuren und Emotionen des Werks hineinzieht.
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