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„Licht wirkt am stärksten, wenn es unsichtbar ist“ – Korean Designer Lighting in Londons West EndCreatrip Team
a month ago
Hyoyoung Ahn, der einzige koreanische Lichtdesigner, der im Londoner West End arbeitet, sagt, die beste Beleuchtung sei die, die man nicht bemerkt, weil sie der Geschichte dient und nicht sich selbst. Von X Japan inspiriert, studierte Ahn als Kind Theater in Korea, erwarb einen Masterabschluss im Vereinigten Königreich, arbeitete im Beleuchtungsteam des National Theatre und wirkte an der West-End-Produktion von „Stereophonic“ mit. Er nutzt die Neuroästhetik (eine Disziplin, die Gehirnreaktionen mit ästhetischer Erfahrung verknüpft) sowie kognitive Konzepte wie die „magische Zahl 7“, um zu erklären, warum einfachere, ungerade Anordnungen und begrenzte visuelle Elemente dem Publikum helfen, sich zu konzentrieren. Ahn stellt Bühnen im Vereinigten Königreich und in Korea gegenüber: Die kleineren, stärker eingeschränkten Theater im Vereinigten Königreich begünstigten ein auf das Wesentliche ausgerichtetes Design, während einige große koreanische Mehrzweckspielstätten eher zum Spektakel drängten – und er lobt BTS’ Comeback-Auftritt am Gwanghwamun für seine Beleuchtung auf Weltklasseniveau. Nun zurück in Korea, will er eine „Schönheit der Subtraktion“ und eine „Ästhetik der Dunkelheit“ einführen, um koreanischen Regisseuren zu helfen, Werke zu schaffen, in denen reduziertes Licht den Kern der Erzählung freilegt.
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