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FlagFillIconNow In Korea
Galerierundgang: Rettung für die, die können — Kunst als Frage des Überlebens und des Sinns
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Creatrip Team
a month ago
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Gallery Hyundai in Seoul präsentiert unter dem Titel „Sauve qui peut“ (hier übersetzt als „Rette sich, wer kann“) acht junge Künstlerinnen und Künstler, die nach den 1980er-Jahren geboren wurden. Die Ausstellung versammelt Arbeiten, die sich über drei Stockwerke hinweg mit Migration, weiblicher Abstraktion, digitaler Bildlichkeit, ostasiatischer Malerei, queerer Identität und Post‑KI-Malerei auseinandersetzen. Der schroffe Titel der Kuratorin deutet auf einen Notfall hin, doch die Ausstellung ist sauber in thematische Sektionen gegliedert: „Movement, Gaps and Drift“ (1. Stock), „Female Abstraction, Language of the Senses“ (2. Stock) und „The Refusing Subject“ (Untergeschoss). Diese Ordnung macht die Arbeiten zugleich verständlicher und begrenzt sie; die Stärke der Schau liegt in den Werken, die sich leise aus diesen Etiketten lösen. Han Seon‑woos „Return“ („귀가“) gestaltet Online-Bilder mithilfe von Photoshop und KI als Ölgemälde neu und zeigt einen hybriden Körper, der nicht mehr in sein Zuhause passt. Lee Hye‑ins „Rosa“ (eine Rose und zugleich der Taufname der Mutter der Künstlerin) hält Blühen und Verfall als sich überlagernde zeitliche Zustände fest. Andere Künstlerinnen und Künstler wie Jeong Jin‑hwa und Joy Soup destabilisieren Ehrfurcht und Identität, indem sie Figuration verwischen oder vertraute Objekte entstellen (z. B. ein Grabstein mit der Aufschrift „REST IN POOP“ sowie demontierte Instrumente in „Unplaying“). Die Ausstellung argumentiert, dass Benennungen (Migration, Frau, queer, KI, Abstraktion) Sichtbarkeit fördern können, Künstlerinnen und Künstler aber auch einengen. Wo Kunst weiterhin Bedeutung hat, liegt in der sinnlichen Erfahrung vor dem Etikett — in Arbeiten, die sich langsam und beharrlich über ordentliche Kategorien hinausbewegen. Die Ausstellung läuft bis zum 26. Juli.
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