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Der koreanische Maler Kim Byung-jong eröffnet große Ausstellung in Guangzhou und strebt eine direkte Herausforderung an die chinesische Kunst anCreatrip Team
a month ago
Kim Byung-jong (73), ein gefeierter koreanischer Maler, der dafür bekannt ist, die traditionelle koreanische Tuschemalerei mit zeitgenössischer Ästhetik zu verbinden, veranstaltet im AIO Museum in Guangzhou eine eingeladene Einzelausstellung mit rund 30 Werken. Die Arbeiten reichen von großformatigen Leinwänden (z. B. 272×120 cm) bis zu kleineren Stücken und zeigen seine unverwechselbaren Techniken – etwa das Stampfen von Maulbeerpapier-Zellstoff mit einem Effekt wie Buncheong (koreanische Keramik) – sowie eine Verschmelzung östlicher und westlicher Methoden, die sich einer einfachen Einordnung entzieht. Kim, der 2018 aus der Kunstfakultät der Seoul National University in den Ruhestand trat, sagte, er habe lange eine Philosophie von „östlicher Weg, westliches Werkzeug“ (東道西器) verfolgt und wolle seine Kunst nun direkt an Chinas jahrtausendealter Tuschetradition messen.
Das AIO Museum in Guangzhou hat ihm eine VIP-Behandlung zukommen lassen, darunter ein Dinner in einem Fünf-Sterne-Hotel mit prominenten Sammlern; zudem haben das Museum und Kims Museum der Stadt Namwon ein MOU unterzeichnet. In China ist er als „der mit Xi Jinping verbundene Maler“ bekannt, nachdem der Präsident während eines Staatsbesuchs 2014 eines seiner Werke angenommen hatte. Kim plant weitere Ausstellungen in Hongkong, Shanghai und Paris und hat Einladungen aus Berlin erhalten. Er sprach außerdem darüber, langjährige religiös geprägte Gemälde fertigzustellen, für die er einst kritisiert worden war, sowie viele Werke und Bücher an das Museum seiner Heimatstadt in Namwon zu spenden. (Buncheong: ein traditioneller koreanischer Keramikstil)
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