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Damien Hirst zieht über 500.000 Besucher in Seoul an – „Letzte Chance in diesem Leben”Creatrip Team
a month ago
Die große Einzelausstellung von Damien Hirst im National Museum of Modern and Contemporary Art (MMCA) in Seoul hat kurz vor ihrem letzten Tag die Marke von 500.000 Besucherinnen und Besuchern überschritten. Menschen standen stundenlang an, um ikonische Werke zu sehen, die erstmals in Asien zusammengeführt wurden, darunter der Formaldehyd-Hai („The Physical Impossibility of Death in the Mind of Someone Living“), der mit Diamanten besetzte Schädel („For the Love of God“) und die berüchtigte Tierinstallation „A Thousand Years“.
Die Popularität der Schau wurde sowohl von der seltenen Gelegenheit getragen, diese wegweisenden Arbeiten in Korea zu sehen, als auch von Kontroversen um Hirsts Karriere: Kritik an Kommerzialisierung und an der Entscheidung des Museums, ihn zu präsentieren, löste Debatten aus und steigerte die Neugier der Öffentlichkeit. Die Ausstellung, gegliedert in vier thematische Sektionen, die Hirsts 35-jährige Praxis umspannen, bot über den Schauwert hinaus historischen Kontext: frühe Collagen und Spot Paintings, erneut vereinte zentrale Schockarbeiten, Werke mit Kritik an Medizin und Kapitalismus (einschließlich Apotheken-Installationen), aufwendig gestaltete, auf Schmetterlingen basierende Altarbilder sowie ein nachgebautes Londoner Atelier mit unvollendeten großformatigen „River“-Gemälden.
Hirsts Besuch und ein ausverkauftes Künstlergespräch unterstrichen das starke Interesse junger koreanischer Besucherinnen und Besucher (62 % im Alter von 20 bis 30). Die Mischung aus Provokation, kunsthistorischer Rahmung und Medienaufmerksamkeit trug dazu bei, dass die Schau bisherige Besucherrekorde herausforderte und Überlegungen zu Kunst, Kommerz und Spektakel anstieß.
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