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K-Pop-Festivals verzeichnen ein Wachstum von 120 %, doch wiederkehrende Lineups sorgen für BesorgnisCreatrip Team
a month ago
Der Markt für Popmusikfestivals in Korea verzeichnete im 1. Quartal einen ungewöhnlichen Aufschwung: Die Zahl der Veranstaltungen stieg im Jahresvergleich um 120,0 %, und die Anzahl der Shows nahm um 121,1 % zu. Angetrieben wurde dies vor allem durch Indoor-Festivals im Arena-Stil, die das traditionelle Sommerloch in der Nebensaison durchbrachen. Die Ticketreservierungen und -verkäufe legten um 69,3 % bzw. 74,3 % zu.
Allerdings füllen viele neue Indoor-Festivals ihre Programme, indem sie dieselben beliebten Indie-Acts wiederverwenden – einige Poster tauchen auf mehreren Line-ups auf –, was zu Überschneidungen in den Besetzungen führt (wiederholte Auftritte derselben Künstler über verschiedene Festivals hinweg). Beispiele sind Bands wie Touchd, Jisoku Club, Solutions und Lidoor, die bei mehreren Veranstaltungen auftreten; in einem Fall wurden innerhalb von Monaten fast 40 % der Bühnen über Festivals hinweg wiederholt.
Etablierte Festivals wie das Seoul Jazz Festival und Incheon Pentaport haben eigenständige Themen (genreorientierte Kuratierung) und eine stärkere Markenidentität bewahrt, während Neueinsteiger häufig unmittelbare Ticketzugkraft gegenüber einzigartigen Konzepten, Bühnendesign oder Programmgestaltung priorisieren. Bei durchschnittlichen Ein-Tages-Tickets von rund 100.000 Won erwarten Besucher exklusive Produktionen und Abwechslung; wiederholte Line-ups könnten Neuheitswert und Zufriedenheit senken.
Branchenkritiker und KOPIS fordern die Veranstalter auf, klare Festivalkonzepte zu definieren, Inszenierung und Branding zu verbessern sowie differenzierte Themen und Programme zu kuratieren, um nachhaltiges, qualitatives Wachstum statt kurzfristiger, ticketgetriebener Expansion sicherzustellen. (KOPIS: Performance-Datenbank des Korea Arts Management Service)
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