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Klang als Architektur: Das »Sonic Theater« verbindet Sprachen und RäumeCreatrip Team
a month ago
Der französische Klangkünstler Hemi Klemensevitz leitet das Eröffnungswerk von Sync Next 26, „Wind Alone, Sand Alone Makes No Sound“, und bringt koreanische und französische Musiker zusammen, um ein „Klangtheater“ zu schaffen. Das Stück vereint vielfältige vokale und instrumentale Traditionen – koreanische Hof- und Volksmusik (guggeum, jeongga), mittelalterlichen Gesang und Barockinstrumente – sowie gesprochenes Koreanisch und Französisch zu geschichteten Klangkapiteln. Installationen auf der Bühne werden als spielbare Instrumente behandelt, und das Theater selbst (S Theater) wird als resonierendes Instrument genutzt: Die Stimmen und Instrumente der Mitwirkenden, der Atem des Publikums und sogar Geräusche der HLK-Anlage werden zu musikalischen Elementen. Klemensevitz, der während seines Studiums in Marseille Koreanisch lernte und sich später in Korea niederließ, hat Musik und bildende Kunst in Museen und in Zusammenarbeit mit dem Tanz verbunden; die Produktion wird zudem im Ilmin Museum sowie an Spielorten in Paris und London touren.
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