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FlagFillIconNow In Korea
Unregistrierte Campingplätze florieren trotz Sicherheitsrisiken und milder Strafen
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Creatrip Team
a month ago
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Camping hat sich in Korea zu einer wichtigen Freizeitaktivität entwickelt: 2025 gab es rund 6,34 Millionen Camper und mehr als 4.000 registrierte Campingplätze. Doch illegale, nicht registrierte und über Schlupflöcher betriebene Anlagen – insbesondere Glampling (Glamping) und Wohnwagenplätze – breiten sich in Bergen, Tälern und an Küsten aus und gefährden die Sicherheit. Die Strafen für nicht registrierten Betrieb sind gering, und den Vollzugsbehörden fehlt Personal, sodass manche Betreiber Bußgelder als Geschäftskosten behandeln. Registrierte Campingplätze investieren dagegen erheblich in Brand- und Gassicherheit, wasserdichte Steckdosen und Haftpflichtversicherungen, während illegale Anlagen Sicherheitsvorschriften häufig ignorieren, in gefährliche Bereiche ausweiten und teils umgebaute Container oder dauerhafte Bauten nutzen, die eigentlich baurechtlichen Standards entsprechen müssten. Unfälle (einschließlich Kohlenmonoxidvergiftungen) auf nicht registrierten Plätzen sind unter Umständen nicht durch Versicherungen abgedeckt, wodurch Besucher auf den Kosten sitzen bleiben können. Experten und Behördenvertreter fordern stärkere und schnellere Verwaltungsmaßnahmen – etwa sofortige Abschaltungen von Strom und Wasser, Schließungsverfügungen sowie die Möglichkeit, Anlagen abreißen oder versiegeln zu lassen – und eine Aktualisierung der Vorschriften, damit für Glamping- und Wohnwagen-Unterkünfte angemessene Brand- und Baustandards gelten. Vorgeschlagen werden zudem eine Ausweitung der lokalen Durchsetzungsbefugnisse und ein schneller Zugriff auf Buchungs- und Transaktionsdaten, um eine kommerzielle Nutzung nachweisen zu können. Die Regierung will die Wirksamkeit der Kontrollen erhöhen, um den Gewinnanreiz für illegale Campinggeschäfte zu beseitigen und sowohl Verbraucher als auch regelkonform arbeitende Betreiber zu schützen.
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