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Museum überdenkt Koreas übersehenen KonzeptkunstCreatrip Team
a month ago
Das Nationalmuseum für moderne und zeitgenössische Kunst (MMCA) in Seoul eröffnete am 19. die Ausstellung „This Is (Not) Conceptual Art“, die Koreas übersehene Bewegung der Konzeptkunst neu untersucht. Die Schau präsentiert Werke von 28 bedeutenden Künstlern, die die Konzeptkunst in Korea prägten oder erweiterten, darunter Lee Kun-yongs „Logic of Place“ und Seong Myeong-gyeongs „Contraction and Expansion“.
Mit mehr als 140 Arbeiten nutzt die Ausstellung Gesten wie das Infragestellen von Einheiten wie Gewicht und Zeit, um zu verdeutlichen, dass etablierte Autoritäten nicht absolut sind, und rahmt Kunst als bedeutungsvolle Ereignisse statt bloß als materielle Objekte neu. Kuratorin Bae Myung-ji betonte, dass die Konzeptkunst inmitten der visuellen Priorität der modernistischen Kunst der 1960er Jahre „Sprache“ und „Philosophie“ wieder einführte und grundlegende Fragen darüber stellte, „was Kunst ist“. Alexander Alberro (Columbia University) argumentiert im Katalog, dass die koreanische Konzeptkunst keine gescheiterte Peripherie gewesen sei, sondern in den 1980er Jahren während der Polarisierung zwischen dancheokhwa (monochrome painting) und minjung art (people’s art) an den Rand gedrängt worden sei. Die Ausstellung läuft bis zum 11. Oktober.
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