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Künstler protestieren gegen „Günstlings-, Promi- und Fallschirm“-Ernennungen und sagen, die Regierung habe sie beleidigtCreatrip Team
a month ago
Rund 160 Künstlerinnen und Künstler kamen in Seouls Daehak-ro zu einer vierstündigen „Town Hall Meeting: Voices of Artists“ zusammen, um jüngste Ernennungen in der Leitung öffentlicher Kunstinstitutionen anzuprangern, die sie als „Ernennungskatastrophe“ bezeichneten. Redner kritisierten das Ministerium für Kultur, Sport und Tourismus dafür, Leiter nationaler Kunstinstitutionen zu benennen, und charakterisierten die Auswahl als „bo-eun“ (Gefälligkeit), „Promi“ und „Fallschirm“ (politische Außenseiter, die in Positionen eingesetzt werden). Zudem erklärten sie, das Verfahren demütige arbeitende Künstlerinnen und Künstler, weil es Fachkompetenz und Transparenz ignoriere.
Das Treffen ging aus einer Erklärung hervor, die von 748 Personen unterzeichnet worden war, und umfasste auch eine Vorstellung einer Umfrage unter 120 Personen, in der die wichtigsten gewünschten Eigenschaften für Leiterinnen und Leiter öffentlicher Kunstinstitutionen das Verständnis des jeweiligen Fachgebiets und Kommunikationsfähigkeit (55,6 %), professionelle Expertise und Vision (36,8 %) sowie ein Verständnis für die Nachhaltigkeit des Ökosystems (29,1 %) waren. Die Organisatoren erklärten außerdem, sie hätten Minister und neu ernannte Leiter eingeladen, zuzuhören, jedoch keine substanziellen Antworten erhalten. Die Teilnehmer kündigten an, das öffentliche Forum weiterzuführen, um den Wert und die Würde künstlerischer Arbeit zu verteidigen.
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