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Warum schmecken manche Gurken bitter? Die Rolle von Cucurbitacin
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Creatrip Team
a month ago
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Sommergurken bestehen zu über 95 % aus Wasser und sind erfrischend, schmecken aber manchmal unerwartet bitter. Die Bitterkeit stammt meist von einer natürlichen Abwehrsubstanz namens Cucurbitacin, die in Pflanzen aus der Kürbisfamilie vorkommt. Obwohl viele kommerzielle Gurkensorten auf geringe Bitterkeit gezüchtet sind, kann Stress während des Wachstums – etwa starke Hitze, Trockenheit, schnelle Temperaturwechsel oder Wassermangel – die Cucurbitacin-Werte erhöhen. Die Substanz ist oft am Stielansatz und direkt unter der Schale konzentriert. Leichte Bitterkeit ist in der Regel nicht schädlich, sehr bittere Gurken können jedoch Übelkeit, Magenschmerzen oder Durchfall verursachen und sollten entsorgt werden. Um die Bitterkeit zu reduzieren: ein größeres Stück am Stielende abschneiden, mit grobem Salz einreiben und abspülen, die Schale teilweise schälen oder Einlege-/Dressing-Methoden verwenden (z. B. Salz, Essig, Zucker). Beim Kauf von Gurken sollte man auf feste, gleichmäßig grüne, mittelgroße Exemplare achten und gelbliche, weiche oder übermäßig große Früchte meiden. (Cucurbitacin: ein bitterer natürlicher chemischer Stoff in der Kürbisfamilie)
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