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Koreanische Online-Modeplattformen gehen offline und lösen einen Wettlauf um Pop-up-Stores und Filialen ausCreatrip Team
a month ago
Führende koreanische Online-Modeplattformen expandieren in den stationären Handel und kopieren damit das Omnichannel-Erfolgsmodell früher Vorreiter wie Musinsa und HagoHouse. ZigZag (Zigzag) unter der Leitung von KakaoStyle veranstaltete sein erstes Marken-Pop-up für das Schuhlabel „ChakhanGudu“ in Seongsu-dong in Seoul, setzte das Event direkt neben Musinsas Megastore in Szene und lieferte sich sogar spielerische Schlagabtausche in den sozialen Medien sowie Coupon-Wettbewerbe mit Musinsa, um die Besucherzahlen zu steigern. Ably (Abley) plant in der zweiten Jahreshälfte seinen ersten permanenten Store in Seongsu und will im Rahmen einer Strategie, jährlich Transaktionen von 3 Billionen KRW zu erreichen, rund zehn Offline-Standorte ausrollen. Branchenbeobachter sagen, der Schritt spiegele eine Omnichannel-Strategie wider, um appbasiertes „tastes shopping“ in reale Erlebnisse zu überführen und wechselseitiges Wachstum von Online- und Offline-Traffic zu schaffen – zumal Verbraucher angesichts eines Trends hin zu hyperpersonalisierten Strömungen Wert darauf legen, Artikel persönlich auszuprobieren. Musinsas Erfolg zeigt den Effekt: Die Besuche des Standard-Stores sprangen im Jahresvergleich um über 60% (von 10 Mio. auf 16 Mio. Besucher im Zeitraum Januar bis Mai), während Sommeraktionen die Online-DAU um 70% und die Umsätze des Offline-Megastores um 40% steigerten. Neue Marktteilnehmer bevorzugen Seongsu-dong wegen seines trendsetzenden Images und der Medienpräsenz.
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