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Beethoven-Musical findet universelle Bedeutung im Kampf gegen das SchicksalCreatrip Team
a month ago
Das in Korea produzierte Musical „Beethoven“, geschrieben vom deutschen Liedtexter Michael Kunze und dem Komponisten Sylvester Levay, eröffnete seine Wiederaufnahme im Sejong Center in Seoul mit großem Kassenerfolg und füllte 2.830 Plätze mit den doppelt besetzten Stars Hong Kwang-ho und Park Hyo-shin. Kunze (83) sagt, die Produktion deute Beethoven nicht als tragisches Opfer, sondern als Künstler, der dem Schicksal entgegentritt – seiner missbräuchlichen Kindheit und der Taubheit – und schließlich seine wahre Stimme findet. Die Wiederaufnahme reduziert romantische Nebenhandlungen, um Beethovens inneren Kampf zu betonen, und integriert originale Beethoven-Melodien (z. B. die „Mondscheinsonate“, „Eroica“ und die „Schicksals“-Sinfonie) in moderne Musical-Arrangements, sodass die klassischen Themen durch die Stimmen der Sänger lebendig werden. Kunze lobt die Offenheit des koreanischen Publikums für Experimente sowie den Stimmumfang und die Technik koreanischer Musicaldarsteller und argumentiert, Seoul sei der richtige Ort für die Uraufführung 2023 und die weitere Entwicklung des Stücks gewesen. Er hofft, das Werk – wie seine anderen Musicals, die das Werden des eigenen wahren Selbst erkunden – werde koreanische Kreative dazu inspirieren, für neues Musiktheater auf ihre eigenen Geschichten zurückzugreifen. Die Aufführungen laufen bis zum 11. August; Tickets kosten 80.000–180.000 KRW.
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