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FlagFillIconNow In Korea
Warum eine koreanische Mutter in Berlin die Haarschneidemaschine nahm: eine stille Rebellion
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Creatrip Team
a month ago
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Park Ha, Autorin der Memoiren „Warum hat die Berliner Mom zur Haarschneidemaschine gegriffen?“, schildert ihren Kampf und ihre Erholung nach dem Umzug nach Berlin mit zwei Kindern. Da sie kein Deutsch sprechen konnte und von ihrer beruflichen Tätigkeit als Vorschullehrerin abgeschnitten war, stand sie vor hohen Hürden – Arzttermine, Bürokratie und soziale Unsichtbarkeit –, die ihr Selbstvertrauen zermürbten. In einem kleinen Akt des Trotzes rasierte sie sich die Haare (bariggan: elektrische Haarschneidemaschine), was zu einer symbolischen, beruhigenden Rebellion und zu einem Wendepunkt wurde. Statt einer dramatischen Erfolgsgeschichte zeigt das Buch, wie winzige tägliche Selbstverpflichtungen – zehnminütige Aufgaben, das Abschreiben von Lieblingssätzen, das Anbringen deutscher Vokabeln auf Post-it-Zetteln – zu echter Veränderung führten: Sie zeichnete Webtoons, erwarb ein deutsches Sprachzertifikat und unterrichtete später Koreanisch an einer Volkshochschule. Die Memoiren vergleichen außerdem koreanische und deutsche Werte in der Kinderbetreuung und erkunden, wie Mutterschaft und persönliche Identität nebeneinander bestehen können. Die abrasierten Haare wachsen nach – und sie tat es auch; damit vermittelt sie sanften Mut für alle, die vor einem Neuanfang oder einem Einschnitt im Leben stehen.
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