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FlagFillIconNow In Korea
Einige Weine sind selbst nach einem Jahrzehnt noch „zu jung“.
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Creatrip Team
6 months ago
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Der Journalist Cheon Ho-seong erinnert sich, eine 2008er Château Pichon Longueville Comtesse de Lalande zu früh geöffnet zu haben und sie als hart, minzig und tanninbetont vorgefunden zu haben. Er erklärt, dass viele Weine Flaschenreife brauchen, um die Tannine (Polyphenole aus Traubenschalen und Stielen, die Trockenheit und Bitterkeit verursachen) zu mildern und komplexe tertiäre Aromen – Erde, Trüffel, Leder – zu entwickeln, die nur mit der Zeit entstehen. Das optimale Trinkfenster variiert je nach Rebsorte und Region: leichter Gamay aus dem Beaujolais (z. B. Beaujolais Nouveau) sollte jung getrunken werden, während Nebbiolo (Barolo, Barbaresco), Syrah aus der nördlichen Rhône und Cabernet Sauvignon aus Bordeaux oder Napa von langer Reife profitieren können. Kritiker bemerkten, dass der 2008er Pichon Longueville noch 15–20 Jahre Potenzial habe; der Autor lobte später einen gereiften Jahrgang 1990 für seine ausgewogene Frucht, gemilderten Tannine und geschichtete tertiäre Noten. Das Fazit lautet, dass Geduld belohnt wird: Reifung kann rohe Intensität in Eleganz und Komplexität verwandeln.
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