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Reisebürosbetrug taucht erneut auf, da Agenten das Vertrauen in Barzahlungsrabatte ausnutzen.Creatrip Team
6 months ago
Wiederholte Betrugsfälle durch selbstständige Zweigstellen von Reisebüros (대리점) tauchen in Südkorea wieder auf, da Kunden – insbesondere ältere Menschen – Markenfilialen vertrauen und dazu verleitet werden, Bargeld zu schicken oder auf Privatkonten zu zahlen mit Versprechen von Rabatten. Große Vorfälle seit 2017 und ein kürzliches Ereignis bei einer prominenten Agentur betrafen etwa 190 Kunden und machen ein strukturelles Problem deutlich: Große Reiseunternehmen expandieren über Franchise- oder vertraglich gebundene unabhängige Agenten, wodurch Aufsichtslücken entstehen. Die übliche Masche nutzt eine Kultur des „zuerst reservieren, später bezahlen“ und den geringen Informationszugang der Kunden aus, sodass Agenten Zahlungen einstecken und verschwinden können. Als Reaktion haben Unternehmen wie Hana Tour und NorangPungseon die unabhängige Zahlungsbefugnis abgeschafft, Zahlungen über Firmenkonten erzwungen, sofortige Bestätigungsnachrichten und Zahlungssysteme mit virtuellem Konto/ARS eingeführt sowie Poster und Garantien in den Agenturen vorgeschrieben. Die Branche und der Korea Association of Travel Agents (KATA) planen Aufklärungskampagnen und Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Kultur, Sport und Tourismus, weisen dabei aber auf gesetzliche Grenzen direkter Regulierung unabhängiger Agenten hin.
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