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Warum die besten Studenten der Ballettschule selten am Prix de Lausanne teilnehmen.Creatrip Team
6 months ago
Der Prix de Lausanne soll begabten 15–18-Jährigen, die keinen Zugang zu Eliteschulen für Ballett haben, Stipendien und Studienmöglichkeiten bieten, weshalb aktuelle Schüler führender Schulen selten teilnehmen. Gegründet von den Philanthropen Philippe und Elvire Braunschweig, um Tänzer zu unterstützen, die durch Geografie oder finanzielle Mittel benachteiligt sind, bietet der Wettbewerb den Gewinnern Plätze und Ausbildung an renommierten Institutionen. Viele prominente Tänzer gingen aus Lausanne hervor, doch unterscheidet sich der Wettbewerb in seinem Zweck von anderen großen Wettbewerben (z. B. Jackson, Moskau), die dem halb‑professionellen oder beruflichen Aufstieg dienen. Daher stammen die Finalisten in Lausanne oft aus Ländern ohne große nationale Ballettkompanien und Schulen, wie Korea, Japan, China, Brasilien und Australien. Ein Gewinn in Lausanne öffnet Türen (Angebote von Eliteschulen und Kompanien), garantiert aber keinen Ruhm: Berufskompanien verlangen Ausdauer für abendfüllende Produktionen, Schauspiel, Ensemblearbeit und bestimmte Physis, sodass Laureaten typischerweise dennoch im Corps de Ballet beginnen und sich weiterentwickeln müssen, um Solisten oder Stars zu werden.
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