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FlagFillIconNow In Korea
Jenseits menschzentrierter Perspektiven: Sprechen durch ökologische Kunst
Creatrip Team
a month ago
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Der koreanisch-japanische Künstler Choi Jae-eun (73) zeigt seine erste Einzelausstellung im Seoul Museum of Art mit dem Titel „Promise“, die auf seine 40-jährige Karriere zurückblickt, in der er ökologische Themen durch Malerei, Installation, Video und Architektur untersucht. In Kyoto in Sogetsu-Ikebana ausgebildet, erweiterte Choi die Blumenpraxis zu Land- und Installationskunst und verwischt seit den 1970er-Jahren die Grenzen zwischen Kunst und Architektur. Zu seinen Projekten gehören eine Umweltinstallation im Isamu-Noguchi-Skulpturenpark, eine Kuppel aus recyceltem Glas auf der Expo ’93 und das DMZ-Projekt von 2016 „Dream of the Land“, realisiert als hängender Steg, das Teilung und Regeneration thematisiert. Ein Langzeitprojekt, „World Underground Project“ (begonnen 1986), vergräbt speziell hergestelltes Papier in Böden verschiedener Länder und hebt es später wieder aus, um chemisch bedingte Transformationen zu zeigen. Neuere Arbeiten setzen sich direkter mit der Klimakrise auseinander: ein Video, das steigende Meerestemperaturen und gebleichtes Korallenriff dokumentiert („Warning Bell“), und Samenbomben, die mithilfe von Drohnen wegen Minen dazu dienen, einheimische Bäume in der DMZ wieder einzuführen. Chois Ausstellung stellt den Anthropozentrismus in Frage und lädt die Betrachter ein, Zeit, Ökologie und unsere Beziehungen zu Land und Meer im KI-Zeitalter neu zu denken. Die Ausstellung läuft bis zum 5. April.
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