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FlagFillIconNow In Korea
Koreas erste von Koreanern betriebene Bäckerei: Der Aufstieg des modernen Frühstücksbrots im Jahr 1914
Creatrip Team
a month ago
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Im Jahr 1914 eröffnete auf dem Gwangjang-Markt (heutiges Dongdaemun) in Seoul eine neue Bäckerei—Ham Seong-hwan Confectionery—die kürzlich vom Nationalmuseum für zeitgenössische koreanische Geschichte als die erste von einem Koreaner geführte Bäckerei bestätigt wurde. Das Geschäft stellte Brot, Gebäck, Karamell, Kaugummi und Sirup her und wurde für eine damals als „waetteok“ (왜떡) bezeichnete Leckerei beliebt. Bis 1938 waren die Jahresverkäufe der Bäckerei so groß, dass man damit etwa 9.250 Säcke Reis hätte kaufen können, was den frühen Koreanern große Vorliebe für Brot zeigt. Die Brotkultur war bereits Ende des 19. Jahrhunderts früher von japanischen Bäckereien eingeführt worden (die hybride japanisch-westliche Süßigkeiten namens „wayō-kashiten“ (화양과자) produzierten), und viele Koreaner lernten das Bäckerhandwerk, indem sie Brot für die japanischen Militärversorgung herstellten. In den 1920er–30er Jahren übernahmen „moderne Jungs und Mädchen“ geschnittenes Brot als Frühstücksartikel. Nach der Befreiung 1945 wurden einige in japanischem Besitz befindliche Bäckereien von Koreanern übernommen, wodurch langlebige Läden wie Iseongdang in Gunsan und Taegukdang in Seoul entstanden. Kriegsrationierung und Kontrollen reduzierten die Zahl der Bäckereien bis Anfang der 1940er Jahre stark, und die Aufzeichnungen über Ham Seong-hwans Geschäft verschwinden nach 1943.
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