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FlagFillIconNow In Korea
Fünfzehn Künstler stellen das Stillleben für das 21. Jahrhundert neu dar.
Creatrip Team
a month ago
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Die Galerie Esther Schipper in Seoul zeigt „21st Century Still Life“, eine Gruppenausstellung, in der 15 Künstlerinnen und Künstler das historische Genre des Stilllebens durch zeitgenössische Perspektiven neu interpretieren. Anstelle der Vanitas-Tradition der niederländischen und flämischen Malerei des 16.–17. Jahrhunderts (Symbole wie Totenschädel und welkende Blumen, die an die Sterblichkeit erinnern) nutzen die teilnehmenden Künstlerinnen und Künstler Alltagsgegenstände – elektronische Geräte, Sandwiches, Kartons, Pflanzen und mehr –, um das moderne Leben und gesellschaftliche Anliegen zu dokumentieren. Die Arbeiten reichen von Yeo Yerims Szene mit einer welkenden Pflanze und einem MacBook bis zu Min Jeong-gis Beiträgen, die mehrere Generationen umspannen; Han Jin macht in seinen Werken unsichtbare Sinne sichtbar; Kim Ji-won bricht westliche Stillleben-Konventionen mit koreanischen Motiven wie Persimonen (gam); Han Seon-woo kritisiert die Machtverhältnisse der westlichen Kunstgeschichte durch verstörende Tischszenen; Park Shin-young bringt das Genre zurück zur Warnung, indem sie tote Bienen, Plastikmüll und gesprungene Globen arrangiert, um auf die Klimakrise hinzuweisen; und Jeon Byeong-gus gestapelte Kartons rufen die provisorischen Unterkünfte obdachloser Menschen in der Stadt wach. Insgesamt führt die Ausstellung das Stillleben in die zeitgenössische Kunst zurück, indem sie gewöhnliche Gegenstände nutzt, um persönliche Erinnerung, gesellschaftliche Kritik und ökologische Dringlichkeit auszudrücken. Die Schau läuft bis zum 14. Februar.
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