Now In Korea
[Küche&Essen] Kimchimari Guksu: Kalte Nudeln, die die Erinnerungen einer vertriebenen Familie tragenCreatrip Team
a month ago
Dieses Gericht erinnert an kimchimari guksu (김치말이 국수), ein kaltes Nudelgericht, das mit Kimchi-Sud zubereitet und selbst im Winter eisig serviert wird, von vertriebenen koreanischen Familien (silhyangmin, 실향민) als Comfort Food geschätzt. Die Autorin, eine Nachfahrin dritter Generation nordkoreanischer Flüchtlinge, teilt Familiengeschichten: Eltern und Großeltern, die aus Hamgyong und Wonsan geflohen sind, sich in Seoul und später in Busan niedergelassen haben und die Tradition bewahrten, in warmen Ondol-(온돌)-Räumen kalte, säuerliche Nudeln auf Kimchi- und Dongchimi-Basis zu essen. Das Gericht — nach dem Kimjang (김장) einfach zuzubereiten mit gelagertem Kimchi oder Dongchimi, manchmal mit Fleischbrühe vermischt oder mit zerrissenem gekochtem Fleisch belegt — diente als alltägliche Nahrung und emotionale Trostquelle. Der Artikel merkt an, wie sich Rezepte nach der Migration an verfügbare Zutaten im Süden anpassten, wodurch die ursprüngliche Küche der silhyangmin über Generationen hinweg allmählich verloren gehen könnte. Ein kurzes Rezept ist enthalten: Soba- oder Somyeon-Nudeln, gut fermentiertes Kimchi- oder Dongchimi-Flüssigkeit, gekühlte Fleischbrühe oder Wasser, zerkleinerter eingelegter Rettich, Sesamöl, Sesamsamen und etwas Zucker; gekühlte Brühen mit den Nudeln mischen und mit gewürztem zerrissenem Kimchi/Rettich belegen, sodass die Suppe zur Authentizität eine dünne Eisschicht hat.
Gefällt Ihnen diese Information?