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Tim Hortons in Korea: Von trendigem Launch zur 'K-ifizierten' MenüerweiterungCreatrip Team
2 months ago
Die kanadische Kaffeehauskette Tim Hortons, die im Dezember 2023 nach Südkorea kam, sagt, die ersten zwei Jahre seien eine Testphase gewesen und nun beginne eine „Management-Phase 2“ mit Fokus auf Lokalisierung. Die Marke verzeichnet starke Bekanntheit—über 45 % insgesamt und über 80 % bei Frauen in ihren 20ern—und 180.000 Mitglieder. Tim Hortons Korea hat kanadische, nach Städten benannte Menüartikel an lokale Geschmäcker angepasst, und einige in Korea entwickelte Artikel wurden in andere Märkte rückexportiert (역수출). Das Unternehmen plant, sein Image von einer donut-fokussierten Marke zu einem umfassenderen Food-Angebot zu erweitern und Suppen, Melts und kurze Pastas hinzuzufügen, die hausintern (팀스 키친) für optimale Frische zubereitet werden. Die Führung weist Rückzugsgerüchte nach Schließung eines Standorts zurück, betont das Nettofilialwachstum und plant, die Standorte in diesem Jahr zu verdoppeln, um über 50 Filialen zu erreichen, und bis 2028 160 zu haben. Die Strategie setzt auf „Menüs, Räume und Kommunikation“, mit neuen Store-Designs, die klassische gemütliche Elemente (Holz, Backstein, Karomuster) und experimentelle Formate wie eine Flagship-Filiale verbinden, die das weiterentwickelte Menü- und Servicemodell zeigt. Preisunterschiede zu den kanadischen Betrieben werden durch unterschiedliche Geschäftsmodelle erklärt—QSR-Stil in Kanada versus ein Premium-Café-Ansatz in Korea—weshalb das Unternehmen Kundenzufriedenheit über einfache Preisvergleiche stellt.
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