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Höherer BMI mit erhöhtem Risiko für vaskuläre Demenz verbunden, zeigt Studie
Creatrip Team
a month ago
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Eine große internationale Studie unter Verwendung von Mendelscher Randomisierung analysierte Daten von über 500.000 Personen und fand heraus, dass ein höherer Body-Mass-Index (BMI) kausal das Risiko für vaskuläre Demenz erhöht. Jeder Anstieg um 1 Standardabweichung im BMI war mit einem etwa 1,63-fach höheren Risiko verbunden (Reichweite 1,54–1,98 je nach Modell). Die Forschenden identifizierten hohen Blutdruck als wichtigen Mediator – etwa 18 % des BMI-Effekts liefen über den systolischen Blutdruck und 25 % über den diastolischen Blutdruck – was darauf hindeutet, dass Fettleibigkeit zu Schädigungen der Hirngefäße und wiederholten Mikroinfarkten führt, die vaskuläre Demenz verursachen. Es wurde kein bedeutsamer Zusammenhang zwischen BMI und Alzheimer-Krankheit gefunden. Vaskuläre Demenz zeigt oft frühe Verschlechterungen der Exekutivfunktionen, des Urteilsvermögens und der Planung statt des Gedächtnisses und verschlechtert sich typischerweise schrittweise. Die Autorinnen und Autoren betonen, dass Gewichtsmanagement und Blutdruckkontrolle vor dem Beginn kognitiver Verschlechterung entscheidende Präventionsstrategien sind, wobei sie anmerken, dass kürzlich eingeführte Mittel zur Gewichtsreduktion den kognitiven Abbau bei frühem Alzheimer nicht eindeutig aufgehalten haben. (BMI: Body-Mass-Index)
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