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FlagFillIconNow In Korea
Mahler in Korea: Vom Fieber zum Alltagsrepertoire
Creatrip Team
2 months ago
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Koreanische Orchester programmieren Gustav Mahler dieses Jahr umfangreich, mit mehr als 20 Aufführungen seiner Symphonien und des symphonischen Liederzyklus „Das Lied von der Erde“ landesweit. Mahlers Werke – bekannt für große Orchesterbesetzungen, lange Aufführungsdauern und häufigen Einsatz von Stimmen – waren zu seinen Lebzeiten unbeliebt, gewannen aber nach dem Zweiten Weltkrieg an Bedeutung, unterstützt von Dirigenten wie Bruno Walter und Leonard Bernstein. In Korea trugen frühe Befürworter in den 1970er–80er Jahren und wegweisende Komplettzyklen der Bucheon Philharmonic unter Im Heon-jeong (1999–2003) sowie die Leitung von Dirigent Chung Myung-whun wesentlich zur lokalen Mahler-Begeisterung bei. Große Ensembles wie die Seoul Philharmonic und das KBS Symphony setzen Mahler-Zyklen unter Dirigenten wie Jaap van Zweden und Chung Myung-whun fort, während regionale Orchester und Projekte (z. B. das „Mahlerian Orchestra“) ebenfalls vollständige oder teilweise Zyklen präsentieren. Kritiker sagen, dass verbesserte Orchesterstandards und moderne Audiotechnologie sowie das Publikumsgeschmack für Mahlers emotionale Intensität seine Symphonien zum routinemäßigen Repertoire statt zu seltenen Sonderprogrammen gemacht haben. (Das Lied von der Erde: Mahlers symphonischer Liederzyklus)
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