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FlagFillIconNow In Korea
Warum&Next: Der 'Doo-zzonku'-Wahn zeigt die Dessert-Ökonomie in Korea
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Creatrip Team
7 months ago
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Ein neuer Dessert‑Trend namens „doobai jjondeuk cookie“ (두바이 쫀득 쿠키, lokal verkürzt zu „doozzonku“) hat Südkorea erfasst, nachdem Rezepte in sozialen Medien verbreitet wurden. Die Süßigkeit schichtet Pistazienaufstrich und knuspriges, aus dem Nahen Osten stammendes Fadengebäck namens Kadaif (카다이프) in Schokolade und Marshmallow für eine zäh‑knusprige Textur, die befriedigende Geräusche und Bilder für Kurzvideo‑Formate erzeugt. Virale Verbreitung, modisumer (modify+consumer)-Rezeptanpassungen, ditto‑Konsum (das Kaufen dessen, was Prominente oder Gleichaltrige kaufen) und FOMO sorgten für lange Schlangen, frühe Ausverkäufe und eine „doozkonku‑Karte“, die den Lagerbestand verfolgte. Kleine Bäckereien, Cafés und sogar Nicht‑Bäckerei‑Geschäfte übernahmen den Artikel schnell, weil er sich einfach in kleinen Chargen herstellen lässt und Einzelunternehmern eine risikofreie Möglichkeit bietet, den Kundenverkehr zu steigern. Große Marken und Lieferplattformen nutzten den Hype ebenfalls, wobei verwandte Produkte millionenfach verkauft wurden. Experten warnen jedoch, dass die Langlebigkeit des Desserts ungewiss ist: Ähnliche, von sozialen Netzwerken getriebene Modeerscheinungen verschwanden zuvor schnell, und steigende Kosten für importierte Zutaten wie Kadaif und Pistazien gefährden die Margen. Die zentrale Herausforderung für Anbieter besteht darin, den kurzfristigen Hype in einen stabilen, dauerhaften Menüwert umzuwandeln.
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