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Tempelaufenthalte im Schnee: Ruhige Winterzufluchten in Koreas BergtempelnCreatrip Team
2 months ago
Im Winter verwandeln sich Koreas Bergtempel in Orte der Stille und Besinnung. Die Korea Tourism Organization stellt vier Tempel vor, die sich besonders für einen Winter-Tempelaufenthalt eignen (Übernachtung im Tempel mit kulturellen und meditativen Programmen):
- Gimsansa, Gimje: Ein Tempel aus der Baekje-Zeit mit über 1.400 Jahren Geschichte und wichtigen Kulturgütern (darunter die nationale Schatzkammer Mireukjeon). Schnee bedeckt seine Hallen und den Kamm des Moaksan und schafft eine friedliche Atmosphäre für innere Einkehr.
- Naesosa, Buan: Gegründet 633, bewahrt Naesosa Schätze wie die Daeungbojeon, erbaut 1633, und eine dreistöckige Steinstupa. Ein 600 m langer Kiefernweg vom Haupttor – ausgewählt unter Koreas „100 schönen Straßen“ – wird im Winter zu einem silbernen Schneetunnel und dämpft den Stadtlärm.
- Jeondeungsa, Ganghwa: Einer der ältesten Tempel Koreas (gegründet 381), gelegen innerhalb der Festung Samrangseong. Seine schneebedeckten Mauern und verblassten Dancheong (traditionelle Tempelfarben) bieten eine einzigartige Mischung aus Kloster- und Festungsatmosphäre; er ist auch beliebt für Spaziergänge mit Hunden.
- Woljeongsa, Pyeongchang: Gegründet im Jahr 643 und Heimat der achteckigen neunstöckigen Steinpagode (ein nationales Kulturgut), beherbergt der 1 km lange, von Tannen gesäumte Weg von Woljeongsa etwa 1.700 Bäume, deren schneebeladene Zweige einen silbernen Tunnel bilden — ein einfacher 20-minütiger Spaziergang, gefolgt von Tee im traditionellen Teegarten.
An diesen Orten ersetzt die Stille des Winters das Spektakel, lädt Besucher ein, langsamer zu werden, nach innen zu lauschen und einfache Rituale wie eine warme Tasse Tee zu genießen.
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