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Hermès wird beschuldigt, Kunden zu sichten — von Wohnadressen bis zu UhrenCreatrip Team
2 months ago
Berichten zufolge prüfen Hermès-Mitarbeitende angeblich nicht nur Wohlstand, sondern auch Lebensstil und Image, wenn sie entscheiden, wer die begehrten Birkin- und Kelly-Taschen kaufen darf. Es heißt, Angestellte würden die Wohnadressen der Kundinnen und Kunden prüfen (um den Prestigegrad der Nachbarschaft einzuschätzen), Social-Media- und Online-Reputation, Manieren und Sprache, sogar die Uhren, die sie tragen — auffällige Rolexes könnten Käuferinnen und Käufern negativ ausgelegt werden, während Marken wie Audemars Piguet oder Richard Mille helfen können. Häufiges kurzfristiges Masseneinkaufen oder Einkäufe in mehreren Boutiquen werden als Warnsignal gewertet; das Tragen weniger bekannter Hermès-Modelle signalisiert eine „echte“ Kundschaft. Nach dem Kauf würden Mitarbeitende angeblich Wiederverkaufsplattformen überwachen und Wiederverkäufer auf schwarze Listen setzen. Das System steht im Zusammenhang mit Hermès’ absichtlich geschaffener Knappheitsstrategie und der vergütungsabhängigen Struktur auf Boutiquenebene, die einigen treuen Kundinnen und Kunden inzwischen erschöpfend erscheint und Fragen zur langfristigen Tragfähigkeit dieser durchgesetzten Knappheit aufwirft.
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