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FlagFillIconNow In Korea
Konservierungswissenschaft in Korea: Geschichte, Entscheidungen und wiederhergestellte Zukünfte
Creatrip Team
2 months ago
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Zwei gleichzeitige Ausstellungen im Nationalmuseum von Korea in Seoul und im Nationalen Palastmuseum rücken die Geschichte und Praxis der Konservierungswissenschaft (Erhaltung und Restaurierung von Kulturgut) in den Mittelpunkt. Das Nationalmuseum zeichnet die 50-jährige Geschichte des Fachs seit der 1976 von Pionieren wie Lee Sang-su gegründeten informellen „Konservierungslabor“-Gruppe nach, rekonstruiert einen frühen Restauratorenraum und verwendet KI, um sein Abbild wiederherzustellen. Die Schau demonstriert analytische Techniken mit verschiedenen Lichtbereichen (sichtbar, ultraviolett, infrarot, Röntgen) und zeigt CT- und 3D-Scan-basierte Rekonstruktionen – etwa einen rekonstruierten vergoldeten Bronzes Schuh aus dem Silla-Zeit Silli-Grab – und betont ein neues digitales Konservierungsparadigma. Die 20-Jahr-Jubiläumssonderausstellung des Nationalen Palastmuseums „RE: BORN“ bricht mit Konventionen, indem sie Objekte zeigt, die sich noch in Behandlung befinden, und die Dilemmas der Restauratoren offenlegt – ob man originale Schnüre wiederverwendet oder sie ersetzt, um das ursprüngliche Erscheinungsbild wiederherzustellen – anhand von Fallnotizen zu Objekten wie einem Jadeknopf (okryeom) aus der Joseon-Zeit. Sie zeigt auch wissenschaftliche Analysen, die Techniken bei wiedergewonnenem Goryeo-Lackwaren identifizierten, und präsentiert ein digital restauriertes königliches Porträt (Taejo eojin), das aus historischen Glasplattenfotos und erhaltenen Beispielen rekonstruiert wurde. Beide Ausstellungen heben wissenschaftliche Methoden, ethische Entscheidungen bei der Restaurierung und die menschliche Fürsorge hervor, die hinter der Bewahrung Koreas kulturellen Erbes steht.
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