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K-Art Spotlight: Meister neu betrachtet, Vielfalt und Inklusion prägen die koreanische Kunstszene 2025Creatrip Team
2 months ago
Die Kunsttrends in Korea im Jahr 2025 betonen die Neubewertung moderner Meister und die Erweiterung der Vielfalt. Museen und Biennalen verzeichneten trotz eines abkühlenden Kunstmarkts Rekord- bzw. steigende Besucherzahlen: Das Nationalmuseum für moderne und zeitgenössische Kunst meldete einen Besucheranstieg von 15 % und die nationalen Museen zogen über 21 Millionen Besucher an. Wichtige Retrospektiven markieren Jubiläen—20 Jahre seit dem Tod von Nam June Paik mit erneuter globaler Forschung und Ausstellungen (einschließlich einer KI-Roboter-Oper, die seinen K-456-Roboter wiederaufleben lässt) und das 110. Jubiläum des Abstraktionspioniers Yoo Youngkuk mit einer groß angelegten Retrospektive. Weitere bedeutende koreanische Persönlichkeiten wie Lee Seung-ja und Do Ho Suh werden in großen Ausstellungen hervorgehoben, während Institutionen weiterhin Künstler in der Mitte ihrer Karriere und aufstrebende Künstler unterstützen. Kuratoren und Stiftungen rücken Genresvielfalt und soziale Inklusion in den Vordergrund: groß angelegte LGBTQ+-Ausstellungen (성소수자), Ausstellungen mit Fokus auf Künstlerinnen und Pionierinnen der Frauen-Installationskunst, immersive und partizipative „Live Art“ und Performance-Arbeiten sowie konzeptuelle Ausstellungen, die schwierige Formate neu rahmen. Mehrere regionale und thematische Biennalen—darunter Busan, Gwangju, die Geumgang Natural Art Biennale und die Changwon Sculpture Biennale—unterstreichen die Identitäten der K-Art und ermutigen Besucher, regionale Geschichten und kuratorische Ansätze zu vergleichen. Insgesamt konzentriert sich das Kunstjahr 2025 in Korea auf die Wiederentdeckung übersehener Meister, die Erweiterung künstlerischer Stimmen und die Gestaltung von Museumsangeboten, die ansprechender und inklusiver sind.
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