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Studie mit 8.556 Personen verbindet häufige Liefermahlzeiten mit erhöhter Entzündung und metabolischen VeränderungenCreatrip Team
2 months ago
Eine Studie mit 8.556 Erwachsenen ergab, dass häufiger Konsum von Lieferessen (Essensliefer-Apps) mit höherer systemischer Entzündung und frühen metabolischen Veränderungen verbunden ist, selbst wenn nach außen hin die Gesundheit normal erscheint. Forschende nutzten den Dietary Inflammatory Index (DII) und beobachteten, dass Personen, die häufiger Lieferessen zu sich nahmen, höhere DII-Werte, niedrigere HDL-Werte („gutes Cholesterin“) sowie erhöhte Triglyceride, Nüchternblutzucker und Insulin aufwiesen — Marker, die häufig vor lebensstilbedingten Erkrankungen auftreten. Ärztinnen und Ärzte sagen, dass das Problem nicht eine einzelne Zutat ist, sondern eine Kombination, die in vielen Lieferessen vorkommt: hoher Natriumgehalt, gesättigte und Transfette, raffinierte Kohlenhydrate, Zusatzstoffe und bestimmte Kochmethoden, die zusammen Blutgefäße, Blutdruck und Insulinantwort belasten. Die Studie stellte außerdem eine stärkere postprandiale Glukose- und Insulinresistenzreaktion bei Frauen fest. Expertinnen und Experten raten, dass gelegentliche Lieferessen in Ordnung sind, aber gesündere Entscheidungen — gegrillt statt frittiert, Salat statt Pommes, Wasser statt Limonade — oder die Priorisierung einfacher selbstgekochter Optionen (TK-Gemüse, Bohnen aus der Dose, Fisch) die metabolische Belastung und Entzündung reduzieren können.
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