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Kim Dong-min: New Yorker Künstler kämpfen als Unternehmer, um die Reinheit der Kunst zu bewahrenCreatrip Team
2 months ago
Kim Dong-min, Musikdirektor der New York Classical Players (NYCP), sprach im Seouler „Arte Salon“ über 17 Jahre des Überlebens in der harten klassischen Musikszene New Yorks. Er argumentierte, dass große Persönlichkeiten und Institutionen (z. B. die Metropolitan Opera, Carnegie Hall) künstlerische Reinheit durch stark geschäftsorientierte und politische Strategien schützen — neue Einnahmemodelle, große Investitionen und starke Führung. Kim beschrieb die brutale Ökonomie der Stadt (hohe Mietkosten für Spielstätten, rücksichtslose Marktlogik) und warnte, dass unvorbereitete Projekte oft scheitern. Er riet jungen Musikerinnen und Musikern zu nüchterner Selbstreflexion und strategischen Entscheidungen: Vermeidet es, euch ausschließlich auf den Eintritt in elitäre Kreise zu versteifen; findet oder schafft stattdessen euer eigenes Publikum und euer eigenes musikalisches Territorium. Kim nannte den kostenlosen, gemeinschaftsorientierten Ansatz der NYCP als Beispiel für nachhaltige „Nachbarschaftsmusiker“-Arbeit, die die breitere klassische Szene New Yorks unterstützt.
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