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APEC steigerte den Tourismus in Gyeongbuk – aber die Vorteile sind ungleich verteiltCreatrip Team
2 months ago
In Gyeongsangbuk-do (Gyeongbuk) gab es nach dem in Gyeongju abgehaltenen APEC-Gipfel einen deutlichen Tourismusanstieg: Das Gyeongju National Museum verzeichnete einen Besucherzuwachs von 45 % gegenüber dem Vorjahr, und lokale Kulturveranstaltungen (wie die seltene Ausstellung von sechs Silla-Goldkronen) zogen internationales Interesse an. Die Provinzregierung gibt an, dass die Zahl der ausländischen Touristen um 33 % gestiegen sei und etwa 3,8 Billionen Won an Investitionen angezogen wurden. Experten und lokale Abgeordnete warnen jedoch, dass die Zuwächse offenbar auf Gyeongju konzentriert sind, und hinterfragen, ob die Steigerungen ein kurzfristiger Ereignisschub oder ein nachhaltiges Wachstum in anderen Städten und Landkreisen der Provinz widerspiegeln. Die Behörden planen ein fünfjähriges Programm in Höhe von 100 Milliarden Won, um den Tourismus über Gyeongju hinaus auszudehnen—mit der Wiederherstellung des Bomun-Resortkomplexes, der Schaffung historisch-kultureller Tourismusgürtel, der Vernetzung von Bezirksaufenthaltskursen und der Ergänzung von KI-/digitalen Inhalten—doch Kritiker fordern klarere Daten zu Zählmethoden (Zeitraum, Kriterien und Anteil echter Touristen) sowie umfassende Strategien für Verkehr, Unterkünfte, Inhalte und Arbeitskräfte, um eine Verschärfung regionaler Unterschiede zu vermeiden. Forscher weisen darauf hin, dass nachhaltige Vorteile von Mega‑Events typischerweise 3–5 Jahre benötigen, um sichtbar zu werden, und oft nur begrenzt darin bestehen, Besucherspitzen in dauerhafte Arbeitsplätze und Branchenveränderungen zu verwandeln.
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